Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Posted by on Aug 16, 2017 in Blog, Employer Branding, Studien

Wer wissen will, welche Trends sich aktuell im Employer Branding abzeichnen, sollte einen Blick in die gerade erschienene Studie „Employer Branding NOW“ werfen, die Universum mit der DHI Group, Inc. durchgeführt hat. Hieran beteiligten sich insgesamt 2.490 Employer-Branding-Expertinnen und -Experten aus nicht weniger als 50 Ländern.

Eine Employer Value Proposition ist ein Must-have

Die Studie zeigt, dass inzwischen zahlreiche Unternehmen über eine Employer Value Proposition (EVP) verfügen. Während der Anteil bei kleinen Unternehmen mit weniger als 1.000 Mitarbeitern bei einem knappen Drittel liegt, sind es bei den großen Unternehmen mit 10.000 oder mehr Mitarbeitern über zwei Drittel. Von den weltweit attraktivsten Arbeitgebern, die in der Studie separat betrachtet werden, haben ganze 84 Prozent eine EVP. Wer noch keine EVP hat, der kümmert sich nun darum. Dies gab die Hälfte der Befragten an.

Best Practice: die EVP in Einklang mit Unternehmensvision und -mission

Die Unternehmen, die es ins weltweite Ranking der einhundert attraktivsten Arbeitgeber geschafft haben, weisen den Weg. Stärker als andere legen sie Wert auf eine strategische Einbettung der EVP. So ist in knapp 79 Prozent dieser Firmen die EVP eng mit der Unternehmensvision und -mission verknüpft. Dies ist nur in 57 Prozent der übrigen Unternehmen der Fall. Ebenso stimmen die attraktivsten Arbeitgeber ihre EVP besonders häufig auf die Werte, die HR- sowie die Unternehmensstrategie und die Corporate Brand ab.

Chance auch für kleine Unternehmen: Social Media

Fragt man die Employer-Branding-Experten, in was sie künftig mehr von ihrem Budget investieren wollen, lautet die Antwort meist: Social Media. Wenn es um Inhalte geht, die von oder mit den Mitarbeitern generiert werden, haben die weltweit attraktivsten Arbeitgeber anderen viel voraus. Je drei Viertel von ihnen setzen heute auf Fotos und Videos von oder mit Mitarbeitern. Von den kleinen Unternehmen nutzt nur ein gutes Drittel Fotos oder Videos. Auch bei Testimonials oder „Inside Stories“ zeigt sich eine ähnliche Differenz. Dabei bietet sich gerade hier eine Chance für kleine Unternehmen, mit wenig Budget viel zu erreichen.

Erfolge messen mit Rankings

Als Best Practice können die weltweit attraktivsten Arbeitgeber auch dienen, wenn es darum geht, wie die Erfolge von Employer Branding gemessen werden. Gut drei Viertel dieser Unternehmen setzen hierbei auf Rankings bzw. das relative Abschneiden im Vergleich zum Wettbewerb. Auch die Markenbekanntheit, der Anteil der Talente, die das Unternehmen als Arbeitgeber in Betracht ziehen, sowie die Interaktionen in Social Media werden besonders häufig zurate gezogen.

Die wichtigsten Ziele 2017

Welche Ziele verfolgen die Employer-Branding-Fachleute? Hier zeigt ein Vergleich zum Vorjahr die bedeutendsten Trends. Demnach haben vor allem das Übersetzen der EVP für verschiedene Zielgruppen und die Förderung von Mitarbeitern als Botschafter an Bedeutung gewonnen. Auf der Agenda weit nach oben gerutscht sind auch eine größere Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb sowie die konsistentere Kommunikation der eigenen Stärken.

Das E-Book „Employer Branding NOW“ steht nun zum kostenlosen Download zur Verfügung:
http://www2.universumglobal.com/employer-branding-report