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Posted by on Aug 28, 2017 in Blog, Employer Branding, Studien

Es mag fast Vollbeschäftigung unter Akademikern geben, und gerade Ingenieurinnen und Ingenieure sind stark gefragt, doch wünschen sich die Studierenden dieser Fachrichtung vor allem eines: dass ihr Job sicher und beständig ist. Dies zeigt die aktuelle Studierenden-Umfrage von Universum, an der insgesamt fast 41.000 junge Menschen, darunter über 9.000 angehende Ingenieurinnen und Ingenieure, teilnahmen.

Noch immer übt die Automobilindustrie auf Studierende eine große Faszination aus. Aber kann sie auch Sicherheit bieten?

Auch wenn sich der Abgasskandal bislang wenig in den Rankings der beliebtesten Arbeitgeber widerspiegelt, könnte der starke Wunsch nach Jobsicherheit ein Zeichen dafür sein, dass die Studierenden sich fragen, ob ein möglicher Job in der Automobilindustrie auch wirklich sicher ist. Das wäre wenig verwunderlich, kündigte doch zum Beispiel Volkswagen bereits im November 2016 einen Abbau von bis zu 23.000 Stellen allein in Deutschland an.

Jobsicherheit ist Karriereziel Nummer eins

Frauen ist eine sichere Anstellung besonders wichtig. 65 Prozent der angehenden Ingenieurinnen zählen Jobsicherheit zu ihren drei wichtigsten langfristigen Karrierezielen. Bei den Männern sind es mit 54 Prozent etwas weniger. Unterm Strich jedoch ist die Jobsicherheit für Studierende aus dem Bereich Ingenieurwesen das Karriereziel Nummer eins – noch vor einer ausgewogenen Work-Life-Balance, die zum Beispiel bei Wirtschaftswissenschaftlern und IT-Talenten ganz oben auf der Wunschliste steht.

Wer bietet sichere Arbeitsplätze?

Ingenieurinnen und Ingenieure achten stark darauf, ob ihnen ein Arbeitgeber eine sichere Anstellung bieten kann. Am ehesten trauen sie dies der Bundeswehr zu: 76 Prozent, der Befragten, die in der Bundeswehr einen idealen Arbeitgeber sehen, assoziieren sie mit einer sicheren Anstellung. Kurz dahinter folgen die TÜV NORD Gruppe und Covestro, aber auch Wacker Chemie und die Deutsche Flugsicherung (DFS) erscheinen vielen Studierenden der Ingenieurwissenschaften als besonders verlässliche Adressen.

Auf den Plätzen fünf bis zehn: Boehringer Ingelheim Pharma, Salzgitter Stahl und Technologie, das Europäische Patentamt, DEKRA Automobil sowie – gleichauf – TÜV Rheinland Group und TÜV SÜD Gruppe. Aber kein einziger der großen Automobilhersteller – auch wenn nicht alle von ihnen für negative Schlagzeilen sorgten. Von den Autobauern schneidet Daimler/Mercedes-Benz auf Platz 20 in Sachen „Jobsicherheit“ noch am besten ab. BMW, Audi und Volkswagen nehmen die Plätze 22, 28 und 30 ein, während sich Porsche mit Platz 41 begnügen muss.

Automobilhersteller überzeugen mit ihrem Markterfolg

Und trotzdem sind es die Autobauer, die nach wie vor im Ranking der attraktivsten Arbeitgeber ganz oben stehen. Wie im Vorjahr sind Audi, Porsche, BMW Group und Daimler/Mercedes-Benz die beliebtesten Arbeitgeber der jungen Ingenieurinnen und Ingenieure – in dieser Reihenfolge. Volkswagen muss zwar einen Platz einbüßen, beweist aber mit Platz 7, dass auch die Wolfsburger immer noch hoch attraktiv für Studierende sind.

Die genannten Unternehmen haben eines gemein: Vor allem ihr Markterfolg ist es, der Studierende begeistert. Zudem lockt die Aussicht auf ein attraktives Grundgehalt und ein hohes Gehalt in der Zukunft. Auch erhoffen sich viele Studierende eine exzellente Referenz für ihre weitere Karriere. Und nicht zuletzt geht eine große Faszination von den Produkten aus, sprich: den Autos. Pluspunkte wie diese sind es, mit denen es den Automobilherstellern nach wie vor hervorragend gelingt, junge Ingenieurinnen und Ingenieure für sich zu gewinnen.

Ergebnisse der Studierenden-Umfrage 2017 als Snapshot-Präsentation

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