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The (uncertain) future of work – eine Studie von Universum und INSEAD

By Gloria Csiszer on 30/03/2022

Die unbestimmte Zukunft der Arbeit

Wie sieht die optimale Balance zwischen der Arbeit vor Ort und virtueller Arbeit in einer Post-Covid-Ära aus? Mit dieser Frage beschäftigen sich zur Zeit Arbeitgeber auf der ganzen Welt.

In Zusammenarbeit mit dem INSEAD Emerging Markets Institute (INSEAD EMI) haben wir zu diesem spannenden Thema eine neue Studie unter dem Titel „Die unbestimmte Zukunft der Arbeit“ veröffentlicht.    

Die Ergebnisse unserer Studie zeigen, dass die meisten Arbeitgeber darin übereinstimmen, hybride Arbeitsformen für den besten Weg in die Zukunft zu halten. Es gibt jedoch immer noch Bereiche, in denen Uneinigkeit besteht. Diese sollten globale Arbeitgeber mit regionalen Talentmärkten beachten.  

„Was in einem Land in überwältigendem Maße gilt, ist in einem anderen Land bedeutend weniger verbreitet; bei Unterschieden zwischen Generationen oder Geschlechtern gibt es sogar noch mehr Variationen. Diese Ergebnisse sind wichtig, weil Unternehmen feststellen können, dass spezielle Gruppen von Mitarbeitenden bestimmte Entscheidungen bevorzugen. So präferieren Frauen beispielsweise häufiger das virtuelle Arbeiten. Arbeitgeber müssen die Auswirkungen der unterschiedlichen Optionen noch vollständig erfassen“,

erläutert Richard Mosley, Global Vice President of Strategy bei Universum. 

Weitere bemerkenswerte Ergebnisse der Studie:   

  • Die meisten Unternehmen haben ihre EVPs angepasst, um neue virtuelle Arbeitsmöglichkeiten zu erfassen. 38 % haben sie im Hinblick auf die virtuelle/flexible Arbeit bereits modifiziert, weitere 25 % ziehen dies in Erwägung.   
  • Arbeitgeber, die das Arbeiten im Büro bevorzugen, sind stärker um ihre Produktivität besorgt. Wenn sie das Arbeiten von zu Hause aus einschränken, möchten sie hierdurch in der Regel die Performance steigern. Diejenigen, die ihren Mitarbeitenden auch die Option auf Homeoffice bieten, stellen dagegen die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben in den Vordergrund. 

Über zwei Drittel der Führungskräfte haben Bedenken, dass sich hybrides Arbeiten nachteilig auf die Unternehmenskultur auswirken könnte. 83 % räumten die Befürchtung ein, dass ihre Mitarbeitenden im Homeoffice die sozialen Kontakte zu ihren Kolleginnen und Kollegen vernachlässigen könnten. 

Vielfalt, Gleichberechtigung und Eingliederung (Diversity, Equity and Inclusion, DEI) stehen derzeit nicht an erster Stelle, wenn Arbeitgeber abwägen, ob sie virtuelle/hybride Arbeit zulassen oder ablehnen möchten. Nur 23 % der befragten Unternehmen gaben an, dass DEI ein Faktor bei ihrer Entscheidungsfindung ist. Genau dies sollte aber der Fall sein! 

Mark Mortensen, außerordentlicher Professor für Organisationsverhalten am INSEAD, weist darauf hin, dass Unternehmen aktiv berücksichtigen müssen, wie sich die Arbeit von zu Hause aus auf die DEI-Bemühungen auswirkt. Er erklärt: „Hybrides Arbeiten ist untrennbar mit Macht verbunden – es schafft Machtgefälle innerhalb von Teams, die Beziehungen schädigen, eine effektive Zusammenarbeit behindern und letztlich die Leistung verringern können. Arbeitgeber sollten sich Gedanken darüber machen, wie sie die Leistung bei all diesen Dynamiken im Laufe der Zeit messen wollen, um unvorhergesehene, negative Auswirkungen zu minimieren.“ 

– Wie unterscheiden sich Vorstellungen über die „Zukunft der Arbeit“ nach Alter, Land und Geschlecht? 

– Was können Arbeitgeber tun, um auf unterschiedliche Einstellungen einzugehen und konkurrierende Interessen in Einklang zu bringen? 

– Wie werden sich die tiefgreifenden Veränderungen im Arbeitsleben auf Kultur, Employer Branding und auf die Personalgewinnung und -bindung auswirken? 

Laden Sie sich Ihr kostenloses Exemplar unseres vollständigen Berichts (auf Englisch) herunter, um die Antworten zu finden, und erfahren Sie mehr – auch aus weiteren Untersuchungen, zum Beispiel zu regionalen Entscheidungen bezüglich virtueller Arbeit. 

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