Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Viel flexibler als ihr Ruf: So steht es wirklich um die Mobilität der deutschen Studierenden

„Im Ausland arbeiten? Muss nicht sein“ – unter dieser Überschrift berichtete gerade Spiegel Online über die mangelnde Mobilität der jungen Generation. Während es früher für Berufseinsteiger als Königsweg galt, die eigene Karriere im Ausland voranzutreiben, sehen die Absolventen von heute eine Auslandsstation kaum noch als Karrieresprungbrett an – so die im Artikel vertretene These. Und in der Tat: Viele international tätige Unternehmen beklagen sich bereits über die Reiseunlust mancher Nachwuchskräfte. Doch wie steht es wirklich um die Mobilität der deutschen Studierenden? Können internationale Perspektiven sie tatsächlich nicht mehr locken?

Die Universum Student Survey 2015 hat darauf eine klare Antwort, und sie lautet: Nach wie vor gibt es eine große Gruppe unter deutschen Studierenden, die es in die weite Welt zieht. Es sind die Studierenden, die das Karriereprofil eines „Internationalisten“ aufweisen. Sie wissen in der Regel bereits während ihres Studiums, dass sie später eine internationale Karriere verfolgen möchten. Kein Wunder also, dass globale Unternehmen für sie besonders attraktive Arbeitgeber sind. Was die „Internationalisten“ darüber hinaus auszeichnet: Sie haben einen Blick auf das große Ganze und fokussieren sich eher auf die Zukunft als auf Alltägliches. Zudem sind sie neugierig, offen und legen Wert auf soziale Kontakte.

Jeder vierte Wirtschaftsstudierende ist ein „Internationalist“

Von den 34.607 deutschen Studierenden, die an unserer aktuellen Umfrage teilgenommen haben, lassen sich 17 Prozent dem Karriereprofil „Internationalist“ zuordnen – eine Zuordnung basierend auf den Aussagen der Studierenden über ihre Karriereziele, ihre Persönlichkeit, ihre Fähigkeiten und Erfahrungen sowie den Kriterien, die ihnen bei der Wahl eines Arbeitgebers wichtig sind. Besonders unter angehenden Wirtschaftswissenschaftlern ist der „Internationalist“ eher Regel als Ausnahme. Knapp jeder vierte angehende Ökonom entspricht den Kriterien dieses Karriereprofils. Anders ausgedrückt: Es gibt kein Karriereprofil, dass unter den jungen Wirtschaftswissenschaftlern häufiger anzutreffen wäre!

Unter angehenden Ingenieuren ist die Reiselust dagegen weniger weit verbreitet: Lediglich 13 Prozent von ihnen entsprechen dem Karriereprofil „Internationalist“. Bei den jungen Informatikern und IT-Experten sind es sogar nur 10 Prozent. Im Vergleich zu der hohen Quote an „Internationalisten“ unter angehenden Wirtschaftswissenschaftlern sind das erschreckende Zahlen. Sie belegen, was zum Beispiel Automobilhersteller oder Technologieunternehmen bereits zu spüren bekommen: dass es eines enormen Aufwands bedarf, um Ingenieure oder IT-Experten zu finden, die bereit sind, für das Unternehmen ins Ausland zu gehen.

Hier kommt es auf ein durchdachtes Personality Targeting an, bei dem exakt die Studierenden angesprochen werden, die das gefragte Potential mit sich bringen. Andersherum bedeuten die Ergebnisse aber auch: Ein Unternehmen, das angehende Wirtschaftswissenschaftler mit der nötigen Mobilität sucht, hat gute Chancen, fündig zu werden. Wer trotzdem auf Schwierigkeiten stößt, sollte überdenken, ob das angebotene Gesamtpaket für die Absolventen stimmt. Denn eines steht fest: Auch wenn ein Studierender ein „Internationalist“ ist, bleibt er Teil einer Generation, die es sich leisten kann, Ansprüche zu stellen.

Sie interessieren sich für das Thema „Personality Targeting“? Sie wollen mehr über die Karriereprofile von Universum erfahren? Dann freuen wir uns, von Ihnen zu hören! https://universumglobal.com/de/

 

INFO: WIE WERDEN DIE KARRIEREPROFILE ERMITTELT? Die sieben verschiedenen Karriereprofile, die Universum identifiziert hat, beruhen auf einem Scoring-Modell. Die befragten Studierenden und Professionals werden den verschiedenen Karriereprofilen anhand ihrer individuellen Aussagen in Bezug auf ihre Karriereziele, ihre Persönlichkeit, ihre Fähigkeiten und Erfahrungen sowie die Attraktivität bestimmter Arbeitgebereigenschaften zugeordnet. Hierzu muss eine Mindestanzahl von Punkten erreicht sein.