Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Studierende aus den zwölf größten Volkswirtschaften Europas* haben ihre attraktivsten Arbeitgeber gewählt und dabei auch spannende Einblicke in ihre Prioritäten und Karriereziele gegeben. Die Rankings, die sowohl für Wirtschaftswissenschaften als auch für Ingenieurwesen/IT erstellt werden, basieren auf der jährlichen Studierenden-Befragung von Universum, an der sich zuletzt über 198.000 junge Menschen beteiligten.

Was haben Europas Studierende nach dem Abschluss vor?

45 Prozent der Wirtschaftsstudierenden und 39 Prozent der Studierenden aus Ingenieurwesen und IT wollen nach dem Abschluss für ein internationales Unternehmen arbeiten. An zweiter Stelle steht die Arbeit für ein nationales Privatunternehmen, gefolgt von der Absicht, erst einmal weiter zu studieren. Gerade einmal 2 Prozent der Befragten planen, für ihre Regierungen tätig zu werden. Im öffentlichen Sektor zu arbeiten ist damit weniger beliebt als zum Beispiel in einem Start-up anzufangen.

Trends Wirtschaftswissenschaften

Europaweites Karriereziel Nummer eins ist und bleibt eine ausgeglichene Work-Life-Balance. Auf den Plätzen zwei und drei folgen die Ziele, eine Führungskraft mit leitender Funktion zu werden sowie einen sicheren und beständigen Job zu haben. Während die Jobsicherheit für Talente in Russland und Polen sogar das wichtigste Karriereziel ist, streben junge Menschen in der Türkei und in Belgien häufiger nach einer internationalen Karriere.

Beliebteste Branche ist die Management- und Strategieberatung: 33 Prozent der Befragten würden hier am liebsten arbeiten. 24 Prozent entscheiden sich für den Bankensektor, während je 20 Prozent für Finanzdienstleistungen sowie den Bereich Medien, Werbung, Redaktion und PR votieren. Viele Studierende, die eine bestimmte Branche favorisieren, wählen jedoch Arbeitgeber, die in anderen Feldern tätig sind – sie entscheiden nach den Menschen und Arbeitsumgebungen, nicht nach der Branche.

„Das erklärt den großen Erfolg von Dienstleistungs- und Softwareunternehmen, die bei der Kommunikation ihrer Arbeitgebermarken und ihrer Unternehmenskultur fantastische Arbeit geleistet haben. Andersherum waren Managementberatungen und Banken langsam darin, ihre Kultur zu kommunizieren und Social Media effektiv und auf authentische Weise zu nutzen“, erläutert Claudia Tattanelli, Global Director bei Universum.

Ein hohes Einkommen in der Zukunft, professionelles Training und Weiterentwicklung sowie eine gute Referenz für die Zukunft sind die wichtigsten Merkmale für einen attraktiven Arbeitgeber – allerdings sind die regionalen Unterschiede groß. 

TOP 10 Europe’s Most Attractive Employers: Wirtschaftswissenschaften

  1. Google
  2. L’Oréal Group
  3. Microsoft
  4. PwC (PricewaterhouseCoopers)
  5. EY (Ernst & Young)
  6. KPMG
  7. Deloitte
  8. Goldman Sachs
  9. McKinsey & Company
  10. The Boston Consulting Group

Die Rankings in den Wirtschaftswissenschaften sind sehr stabil: Die ersten sechs Positionen entsprechen den Vorjahresplatzierungen. Leicht verbessern können sich Deloitte, Goldman Sachs und The Boston Consulting Group (BCG).

Trends Ingenieurwesen

 Wie ihre Kommilitonen aus den Wirtschaftswissenschaften streben auch die Studierenden aus Ingenieurwesen und IT vor allem nach einer ausgeglichenen Work-Life-Balance. Jobsicherheit ist Karriereziel Nummer zwei. Drittwichtigstes Ziel ist, unternehmerisch oder kreativ/innovativ zu sein. In den vergangenen drei Jahren hat sich nichts an dieser Reihenfolge geändert.

Überzeugen können Arbeitgeber vor allem mit Innovation, professionellem Training und Weiterentwicklung, einem hohen Einkommen in der Zukunft sowie einem kreativen und dynamischen Arbeitsumfeld. „Für diese Zielgruppe ist es höchst relevant, eine Arbeitsumgebung zu finden, in der sie innovativ sein und etwas bewegen kann. Talente aus Ingenieurwesen und IT fürchten, in großen Konzernen auf starre Hierarchien zu stoßen – aber auch, auf Führungskräfte zu treffen, die ihre Art, Technologie bei der Arbeit einzusetzen, nicht verstehen“, führt Claudia Tattanelli aus.

TOP 10 Europe’s Most Attractive Employers: Ingenieurwesen/IT

  1. Google
  2. Microsoft
  3. IBM
  4. Siemens
  5. General Electric (GE)
  6. Daimler/Mercedes-Benz
  7. Bosch
  8. Airbus Group
  9. BMW Group
  10. Intel

Während Google und Microsoft bereits im Vorjahr die Plätze eins und zwei einnahmen, verbessert sich IBM um zwei Positionen und verdrängt Siemens auf Platz vier. Daimler/Mercedes-Benz steigt von Platz 10 auf Platz 6 auf.

Wie werden die Rankings erstellt?

Um in den Rankings von Europe’s Most Attractive Employers platziert zu werden, muss ein Unternehmen in den Rankings von mindestens vier der regionalen Märkte zu den besten 90 Prozent zählen. Andernfalls erhält es eine „Default“-Platzierung, die der Position des letztplatzierten Unternehmens der besten 90 Prozent in diesem Markt entspricht. Die Ergebnisse werden nach dem Bruttoinlandsprodukt gewichtet.

* Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Niederlande, Polen, Russland, Schweden, Schweiz, Spanien, Türkei

Weitere Informationen zu Europe’s Most Attractive Employers 2017: https://universumglobal.com/europe2017/