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Weltweite Studie „2020 Outlook“: So sehen Unternehmenschefs und Personalverantwortliche die Zukunft des Talentemarkts

Berufserfahrung ist das wichtigste Kriterium bei Neueinstellungen, so eines der Ergebnisse der neuen Studie „2020 Outlook“, für die Universum weltweit Unternehmenschefs und Personalverantwortliche befragte. Nach der Berufserfahrung, die demnach in den kommenden fünf Jahren noch weiter an Bedeutung gewinnen wird, sind die Persönlichkeit des Bewerbers und seine Kommunikationsfähigkeit die zweit- und drittwichtigste Qualifikation bei Einstellungen, noch vor dem Notendurchschnitt, dem akademischen Abschluss und der Führungserfahrung. Formale Bildungsnachweise werden zwar nach wie vor als wichtig erachtet, aber sie gelten als Selbstverständlichkeit.

2020Outlook

Von zunehmender Bedeutung ist, ob die Bewerber zur Unternehmenskultur passen. Da immer mehr Daten über die Bewerber vorliegen, kann der „Cultural Fit“ bei Einstellungen besser berücksichtigt werden, so Peter Götenstedt, Global Head of Consulting, Universum. „Für die Unternehmen stellt sich die Aufgabe, Informationen über die Persönlichkeit und Sozialkompetenz der Bewerber so auszuwerten, dass der ,Cultural Fit‘ möglichst genau erfasst wird.“

Über welche Fähigkeiten und Eigenschaften sollten die Bewerber im Idealfall verfügen? Um eine Antwort auf diese Frage geben zu können, hat Universum sieben Persönlichkeitsprofile identifiziert: „Harmoniser“, „Hunter“, „Idealisten“, „Internationalisten“, „Entrepreneure“ „Karrieristen“ und „Leader“. Jedes einzelne von ihnen kann für bestimmte Unternehmen und Positionen ganz besonders geeignet sein. Der aktuellen Umfrage zufolge ist der gefragteste Karrieretyp der „Leader“. Und was macht diese „Leader“ aus? Bei den Vorständen sagen 31 Prozent, dass „Leader“ sich durch Zielorientierung auszeichnen. Jeweils 26 Prozent sagen, dass eine Hauptaufgabe die Stärkung ihrer Mitarbeiter ist oder dass sie ein hohes Maß an Verantwortung haben.

Als wichtigster Kommunikationskanal zum Aufbau einer Arbeitgebermarke werden die sozialen Medien angesehen. Die Mehrheit der Befragten erwartet, dass das Budget für Social-Media-Maßnahmen in den nächsten fünf Jahren ansteigen wird. „Social Media werden immer beliebter, weil diese es den Unternehmen ermöglichen, mit weniger Einsatz an Ressourcen mehr zu erreichen – doch dann müssen sie an ihrer Differenzierung arbeiten“, so David Brudenell, Global Vice President, Produktentwicklung, Universum. „Die sozialen Medien sind bereits voll von Arbeitgeberangeboten. Wenn Arbeitgeber keine klaren Ziele verfolgen und ihre Social-Media-Aktivitäten nicht auf Daten stützen, wird es ihnen schwerfallen, erfolgreich zu sein. Derzeit misst etwa die Hälfte der Unternehmen ihre Social Media-Aktivitäten anhand von Leistungskennzahlen. In den nächsten fünf Jahren werden es etwa siebzig Prozent sein.“

Die große Frage des Employer Branding ist, wer die Verantwortung hat: Ist es die Personalabteilung, sind es die Recruiter oder ist es die Unternehmensführung? Die Antwort der Teilnehmer an der Umfrage lautet: Alle! Vor allem Marketing und Unternehmenskommunikation sind in den Unternehmen für Employer Branding-Aktivitäten verantwortlich. Für die Ergebnisse übernehmen allerdings vor allem die Vorstände und Geschäftsführer sowie die Personaler die Verantwortung. Für Universum-CEO Petter Nylander zeigt die Umfrage, dass die mit Personalfragen befassten Teams immer enger zusammenarbeiten müssen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. „Verantwortlichkeit und abteilungsübergreifende Zusammenarbeit sind zwingend notwendig, damit Unternehmen beim Aufbau einer Arbeitgebermarke erfolgreich sind.“

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Für die Studie befragte Universum 2338 Vorstände, Geschäftsführer und Personalverantwortliche in 18 Ländern. Erhebungszeitraum der Umfrage war Mitte Oktober bis Mitte Dezember 2014.