Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Ab in die Provinz? Über die Mobilität deutscher Studierender

Wie flexibel sind Studierende, wenn es darum geht, innerhalb Deutschlands umzuziehen, um ihren ersten Job anzutreten? Das ist eine der Fragen, die unser „Mobility Report“ beantwortet. Besonders interessant dabei: der internationale Vergleich, wie nur Universum ihn bieten kann. So befragten wir für den Report nicht nur knapp 500 Studierende aus Deutschland, sondern auch rund 3.850 Studierende aus anderen Ländern.

Auf den ersten Blick zeigen sich deutsche Studierende ausgesprochen mobil: 74 Prozent von ihnen können sich sehr gut vorstellen, innerhalb Deutschlands für den Job den Wohnort zu wechseln – doch sie stellen ihre Bedingungen. Die Antwort auf die Frage „Umzug ja oder nein?“ hängt für die Hälfte der deutschen Studierenden von der Attraktivität des Ortes ab, an dem sich die neue Arbeitsstelle befindet. Für fast jeden Dritten hat dagegen Priorität, ob der Job mit den eigenen Karrierezielen übereinstimmt – ein Kriterium, das in anderen Ländern sogar noch wichtiger ist, denn hier machen 41 Prozent der Befragten einen Umzug davon abhängig, wie gut die neue Aufgabe in ihre Karrierepläne passt.

Attraktiver Standort ist hierzulande besonders wichtig

Grafik_MobilitaetIn Deutschland hängt die Attraktivität eines Arbeitgebers also nicht zuletzt von seinem Standort ab. München, Berlin und Hamburg sind erwartungsgemäß am beliebtesten. Bei den übrigen Städten gehen die Meinungen der Studierenden weit auseinander. Heißt das, jeder andere Standort hätte eine vergleichbar gute Chance? Natürlich keineswegs! Insbesondere kleinere Städte gelten als wenig attraktiv. So zeigte sich in der Befragung nicht einmal jeder dritte deutsche Studierende bereit, in eine kleinere Stadt zu ziehen, wenn diese weiter entfernt liegt. Die hohe Mobilität in Deutschland? Sie erweist sich als relativ.

Doch es gibt zahlreiche Unternehmen, denen es trotz eines vermeintlichen Standortnachteils sehr gut gelingt, Absolventen für sich gewinnen. Ein gutes Beispiel dafür ist adidas in Herzogenaurach: Aktuell liegt der Sportartikelhersteller bei Wirtschaftswissenschaftlern deutschlandweit auf Platz 9 der beliebtesten Arbeitgeber.

Es bleibt festzuhalten, dass deutsche Unternehmen aus der Provinz im weltweiten Vergleich vor besonders großen Herausforderungen stehen, Absolventen für sich zu gewinnen. Mehr noch als für Unternehmen in anderen Ländern gilt für sie: Nur, wer die Erwartungen und Wünsche seiner Zielgruppen genau kennt und die eigenen individuellen Vorzüge über ein authentisches Employer Branding kommuniziert, wird auch künftig die besten Talente für sich gewinnen können.

Sie wollen erfahren, wie Sie Studierende für Ihr Unternehmen begeistern, selbst wenn Sie auf den ersten Blick nicht mit Ihrem Standort punkten können? Sie haben Interesse an unserem ausführlichen „Mobility Report“? Sprechen Sie uns an! Unsere Experten beraten Sie gerne.