Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Studierende bewerten Unternehmen je nach Fachrichtung unterschiedlich

Seit Jahren gehören die führenden Unternehmen der Automobilindustrie jeweils zu den attraktivsten Unternehmen bei Studierenden in Deutschland. Doch auf was genau legen die Studierenden wert, wenn sie die Attraktivität von Arbeitgebern bewerten? Die Ergebnisse des Student Survey 2016 von Universum zeigen, dass sich die Studierenden der verschiedenen Fachrichtungen darin durchaus unterscheiden.

Um die Bewertung von Unternehmen möglichst differenziert abzubilden, hat Universum ein so genanntes Rahmenwerk der Treiber der Arbeitgeberattraktivität entwickelt. Es umfasst Aspekte, die das Ansehen und Image des Arbeitgebers betreffen sowie Gehalt und Aufstiegsmöglichkeiten, das soziale Umfeld inklusive Eigenschaften des Arbeitsplatzes sowie Anforderungen des Jobs. Damit sind Aussagen darüber möglich, was den jungen Talenten bei den Unternehmen besonders wichtig ist.

Innovation macht Unternehmen besonders bei angehenden Ingenieuren und Informatikern attraktiv

Die auf dieser Basis erstellten Top-10-Listen pro Studienbereich geben Auskunft über die zehn wichtigsten Aspekte. Dabei ist einzig Platz 1 bei allen Fachrichtungen gleich: Ein attraktives Grundgehalt ist seit Jahren der Hauptattraktivitätsfaktor der Studierenden in Deutschland. Auf Platz 2 liegen bei den Nachwuchsökonomen attraktive und innovative Produkte und Dienstleistungen, gefolgt von einem hohen Einkommen in der Zukunft auf Platz 3. Letzteres liegt bei den angehenden ITlern sogar auf Platz 2. Studierende dieses Fachbereichs legen großen Wert auf Innovation – im Ranking liegt dieser Aspekt auf Platz 3. Noch mehr Wert auf Innovation legen lediglich die Ingenieure: Bei diesen steht das Attribut sogar an zweiter Stelle und damit vor einer sicheren Anstellung auf Platz 3. Mit diesem Attribut können sich Unternehmen auch bei angehenden Naturwissenschaftlern sehr gut platzieren: Sie wählten eine sichere Anstellung auf Platz 2, gefolgt von vielfältigen Arbeitsaufgaben auf Platz 3.

Wirtschaftswissenschaftler möchten Führungsaufgaben übernehmen

Spannend ist auch, dass beispielsweise Innovation für Wirtschaftswissenschaftler gar nicht zu den Top-10-Präferenzen zählt. Diese legen dafür im Vergleich zu den Studierenden anderer Studienbereiche eher Wert auf die Möglichkeit, Führungsaufgaben zu übernehmen: Sie wählten dieses Attribut mit Platz 4 eher ans obere Ende der Rangliste. Bei den Naturwissenschaftlern und Ingenieuren liegt es mit Platz 7 und 8 etwas weiter hinten. Und bei den Naturwissenschaftlern findet sich das Attribut gar nicht unter den Top 10. Auch attraktive Produkte und Dienstleistungen scheinen für diese im Vergleich weniger eine Rolle zu spielen: Das Attribut schafft es gar nicht in die Top 10. Mit ihrem Markterfolg scheinen Unternehmen vor allem bei Studierenden der Wirtschaftswissenschaften ihre Attraktivität steigern zu können. Bei den Studierenden der anderen Studienbereiche lässt sich der Aspekt gar nicht in der Top-10-Liste finden.

Top-Präferenzen ermöglichen relevante Kommunikation

Die Zahlen zeigen, dass die Studierenden verschiedener Fachbereiche jeweils unterschiedliche Maßstäbe anlegen, wenn sie Unternehmen bewerten. Das Wissen um die für die verschiedenen Fachbereiche wichtigen Aspekte ermöglicht Unternehmen, ihre Kommunikation auf Relevanz für ihre Zielgruppe(n) zu überprüfen – und gegebenenfalls entsprechend anzupassen. So können sie ganz gezielt ihre Chancen erhöhen, bei den gesuchten Talenten mit den passenden Attributen wahrgenommen zu werden.

Wenn Sie mehr über Universums Befragungen unter Studierenden in Deutschland und der ganzen Welt erfahren möchten, nehmen Sie gerne Kontakt mit uns auf! Wir unterstützen Sie dabei, Studierende noch besser zu verstehen und eine Arbeitgebermarke aufzubauen, mit der Sie genau die richtigen Talente für sich gewinnen.