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Automobilindustrie bleibt attraktiv für Studierende/ Jobsicherheit erstmals wichtiger als Work-Life-Balance

Universum veröffentlicht deutsches und weltweites Arbeitgeberranking

Köln, 03.07.2017  Die großen Automobilkonzerne behalten trotz Abgasskandal ihre Strahlkraft für Studierende der Wirtschaftswissenschaften und des Ingenieurwesens in Deutschland. Das zeigen die aktuellen Arbeitgeberrankings, die Universum als Teil des Student Survey 2017 für verschiedene Studienfelder veröffentlicht. Universum befragte dafür von Oktober 2016 bis März 2017 insgesamt 40.625 Studierende an 206 Universitäten und Hochschulen in Deutschland.

Die Teilnehmer des Student Survey 2017 gaben unter anderem Auskunft dazu, bei welchen Unternehmen sie gerne arbeiten möchten, nach welchen Kriterien sie Arbeitgeber bewerten, welche Gehaltsvorstellungen sie haben und welche langfristigen Karriereziele sie verfolgen.

Mit Audi, BMW, Daimler/Mercedes-Benz und Porsche belegen weiterhin Automobilkonzerne die ersten Plätze in den Rankings für angehende Wirtschaftswissenschaftler und Ingenieure. Volkswagen hat nur einen leichten Rückgang an Attraktivität zu verzeichnen, bleibt aber in den Top Ten: Bei den Ingenieuren sinkt der Konzern auf Platz sieben und bei den Wirtschaftswissenschaftlern auf Platz neun. Studierende der IT/Informatik möchten dagegen am liebsten bei Google arbeiten. In der Beliebtheit folgen Microsoft und Apple. Angehende Naturwissenschaftler zieht es vor allem zur Max-Planck-Gesellschaft, zu Bayer und zur Fraunhofer-Gesellschaft.

„Der Abgasskandal zeigt bislang erstaunlich geringe Auswirkungen auf die Attraktivität der großen Automobilhersteller. Generell beobachten wir oft, dass sich bei Unternehmen mit einer starken Arbeitgebermarke ein Skandal der Produktmarke wenig auf das Ranking auswirkt”, sagt Tina Smetana, Country Managerin Universum, Germany.

Vor allem angehenden Ingenieuren, aber auch Naturwissenschaftlern, ist erstmalig ein sicherer Arbeitsplatz im Vergleich zu allen übrigen langfristigen Karrierezielen am wichtigsten. Jobsicherheit schlägt damit in diesen Studienfeldern sogar Work-Life Balance, das Karriereziel Nummer eins für angehende Wirtschaftswissenschaftler und Informatiker. Doch auch für sie folgt Jobsicherheit auf Platz zwei.

Mangel an Informationen lässt Arbeitgeber uninteressant erscheinen

Die Studie zeigt, wie wichtig Kommunikation und Employer Branding für Unternehmen sind. Die Studienteilnehmer wurden nach dem Grund gefragt, aus dem sie ein Unternehmen, das sie prinzipiell als Arbeitgeber in Betracht ziehen, nicht als „idealen Arbeitgeber“ wählten: Mit 46 Prozent gaben fast die Hälfte der Teilnehmer „ungenügendes Wissen über den Arbeitgeber“ an. Alle anderen Gründe lagen deutlich dahinter: So war für zwölf Prozent eine unpassende geografische Lage ausschlaggebend. Zehn Prozent machten die Unternehmenskultur verantwortlich, mit der sie sich nicht identifizieren konnten. Lediglich sieben Prozent gaben ihre nicht ausreichende Qualifikation als Hauptgrund an.

Gehaltserwartungen sind leicht gestiegen

Erwarteten die Studierenden im vergangenen Jahr bei ihrem Berufseinstieg noch 41.136 Euro Jahresgehalt, sind sie dieses Jahr etwas optimistischer: Das erwartete durchschnittliche Jahreseinkommen liegt bei 42.733 Euro. Neben den Unterschieden zwischen Frauen (39.834 Euro) und Männern (46.805 Euro) zeigen sich klare Unterschiede je nach bevorzugter Einstiegsbranche und Studienfeld. Unter den Wirtschaftswissenschaftlern rechnen beispielsweise diejenigen mit dem höchsten Einstiegsgehalt, die im Bankenumfeld arbeiten möchten: 48.777 Euro beträgt dort das erwartete Jahreseinkommen.

Ranking der weltweit attraktivsten Arbeitgeber 2017: Google auf Platz eins

In den ebenfalls gerade veröffentlichen weltweiten Arbeitgeberrankings von Universum (World’s Most Attractive Employers, WMAE) bleibt Google attraktivstes Unternehmen für Studierende der Wirtschaftswissenschaften sowie – hier in einem Ranking zusammengefasst – der Ingenieurwissenschaften und Informatik. Platz zwei belegt bei den Ingenieuren/Informatikern Microsoft, bei den Wirtschaftswissenschaftlern Goldmann Sachs. Apple folgt in beiden Rankings auf Platz drei. Das weltweite Ranking basiert auf der Befragung von mehr als 290.000 Studierenden wirtschaftsnaher Fachbereiche in den zwölf größten Volkswirtschaften. Mit BMW und Siemens sind im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber bei den Ingenieuren/Informatikern zwei deutsche Unternehmen in den weltweiten Top Ten vertreten.

Top 5 World’s Most Attractive Employers 2017 (WMAE)

Wirtschaftswissenschaften

  1. Google
  2. Goldman Sachs
  3. Apple
  4. EY (Ernst & Young)
  5. PwC (PricewaterhouseCoopers)

Ingenieurwissenschaften/IT

  1. Google
  2. Microsoft
  3. Apple
  4. General Electric
  5. BMW Group

 

 

Über den Universum Student Survey 2017 in Deutschland

Für den Universum Student Survey 2017 wurden zwischen Oktober 2016 und März 2017 insgesamt 40.625 Studierende in 147 Studienbereichen an 206 Universitäten und Hochschulen in Deutschland befragt. Auf dieser Basis erstellt Universum die Arbeitgeberrankings pro Studienrichtung: Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT/Informatik, Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin/Gesundheitswissenschaften. Die Studienteilnehmer gaben unter anderem Auskunft dazu, bei welchen Unternehmen sie gerne arbeiten möchten, nach welchen Kriterien sie Arbeitgeber bewerten, welche Gehaltsvorstellungen sie haben und welche langfristigen Karriereziele sie verfolgen.

Weitere Informationen und Rankings: www.universumglobal.com/de/studentsurvey2017/

Über das World’s Most Attractive Employers-Ranking 2017 von Universum

Das World’s Most Attractive Employers-Ranking (WMAE) fasst die nationalen Umfragen zusammen, die von Universum in den zwölf größten Volkswirtschaften der Welt durchgeführt wurden (Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Indien, Italien, Japan, Russland, Südkorea und USA). Insgesamt beteiligten sich hieran 294.663 Studierende. Die Ergebnisse der nationalen Umfragen wurden entsprechend der wirtschaftlichen Stärke ihrer Volkswirtschaften – gemessen am Bruttosozialprodukt – gewichtet. Außerdem mussten die Unternehmen, die ins Ranking aufgenommen wurden, in den nationalen Rankings von mindestens sechs der zwölf Länder zu den besten 90 Prozent zählen. Weitere Informationen und Rankings: https://go.pardot.com/worlds-most-attractive-employers-2017

Über Universum

Universum ist ein weltweit führendes Unternehmen im Bereich Employer Branding, das die bedeutendsten Arbeitgeber der Welt berät, wie sie potentielle Mitarbeiter besser verstehen, sie begeistern und für sich gewinnen. In den vergangenen rund 25 Jahren ist es Universum gelungen, 60 Märkte zu erschließen und 15 internationale Niederlassungen aufzubauen. Die angebotenen Dienstleistungen umfassen praxisnahe Forschung, strategische Beratung und datenbasierte Kommunikationslösungen. Darüber hinaus ist Universum ein Vorreiter für Social-Media-Lösungen zur Analyse und Gewinnung von Talenten. Auf Universum vertrauen nicht nur 1.700 Kunden, darunter zahlreiche Fortune-500-Unternehmen, sondern auch internationale Medienpartner, die Rankings und Trend Reports veröffentlichen, sowie 2.000 Partneruniversitäten, mit denen Studien zu den Karriere- und Arbeitgeberpräferenzen von Talenten durchgeführt werden. Jährlich befragt Universum weltweit über 1,5 Millionen Studierende und Berufstätige.

Pressekontakt:
Universum Deutschland
Tina Smetana
Country Manager Germany
Mobil: 0046 76 052 68 03
E-Mail: tina.smetana@universumglobal.com

Anke Schölzel
PR Consultant Germany (external)
Mobil: 0049 160 7555887
E-Mail: anke.schoelzel@universumglobal.com

 

 

Über den Universum Student Survey 2017 in Deutschland

Für den Universum Student Survey 2017 wurden zwischen Oktober 2016 und März 2017 insgesamt 40.625 Studierende in 147 Studienbereichen an 206 Universitäten und Hochschulen in Deutschland befragt. Auf dieser Basis erstellt Universum die Arbeitgeberrankings pro Studienrichtung: Wirtschaftswissenschaften, Ingenieurwesen, IT/Informatik, Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften, Rechtswissenschaften und Medizin/Gesundheitswissenschaften. Die Studienteilnehmer gaben unter anderem Auskunft dazu, bei welchen Unternehmen sie gerne arbeiten möchten, nach welchen Kriterien sie Arbeitgeber bewerten, welche Gehaltsvorstellungen sie haben und welche langfristigen Karriereziele sie verfolgen.

Über das World’s Most Attractive Employers-Ranking 2017 von Universum

Das World’s Most Attractive Employers-Ranking (WMAE) fasst die nationalen Umfragen zusammen, die von Universum in den zwölf größten Volkswirtschaften der Welt durchgeführt wurden (Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Indien, Italien, Japan, Russland, Südkorea und USA). Insgesamt beteiligten sich hieran 294.663 Studierende. Die Ergebnisse der nationalen Umfragen wurden entsprechend der wirtschaftlichen Stärke ihrer Volkswirtschaften – gemessen am Bruttosozialprodukt – gewichtet. Außerdem mussten die Unternehmen, die ins Ranking aufgenommen wurden, in den nationalen Rankings von mindestens sechs der zwölf Länder zu den besten 90 Prozent zählen. Weitere Informationen und Rankings: https://go.pardot.com/worlds-most-attractive-employers-2017