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Auswärtiges Amt ist der attraktivste Arbeitgeber für Studierende der Rechtswissenschaften

Köln, 05.06.2014 Im Arbeitgeber-Ranking 2014 des Beratungsunternehmens Universum liegt das Auswärtige Amt bei den Studierenden der Rechtswissenschaften auf dem Spitzenplatz, gefolgt von den Vereinten Nationen und dem Bundesnachrichtendienst. Ein attraktives Grundgehalt, ein hohes Einkommen in der Zukunft und eine sichere Anstellung sind für die Nachwuchsjuristen zentrale Kriterien bei der Beurteilung der Attraktivität eines Arbeitgebers. Die wichtigsten langfristigen Karriereziele der Jura-Studierenden sind eine ausgewogene Work-Life-Balance und Jobsicherheit. Mit etwa 46 900 Euro pro Jahr liegen die Gehaltserwartungen der Nachwuchsjuristen über denen angehender Ingenieure, Informatiker, Ökonomen und Naturwissenschaftler. Frauen rechnen mit einem um mehr als 10 000 Euro niedrigeren Einstiegsgehalt als ihre männlichen Kommilitonen. Dies sind Ergebnisse einer Umfrage des Employer-Branding-Beratungsunternehmens Universum, das mehr als 30 000 Studierende in Deutschland, darunter 1485 Studierende der Rechtswissenschaften zur Wahrnehmung und Attraktivität von Arbeitgebern, zu ihren langfristigen Karrierezielen und zu ihren Gehaltserwartungen befragt hat.

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Universum Student Survey 2014: Ranking der Idealen Arbeitgeber der Studierenden der Rechtswissenschaften (Top 10)

Arbeitgeber des öffentlichen Sektors attraktiv für Nachwuchsjuristen

Sechs Arbeitgeber des öffentlichen Sektors haben es in die Top 10 der attraktivsten Arbeitgeber für Studierende Rechtswissenschaften geschafft. Das Auswärtige Amt führt die Rangliste mit weitem Abstand an, gefolgt von den Vereinten Nationen und dem Bundesnachrichtendienst auf dem zweiten und dritten Platz. Auch die Europäische Kommission auf dem vierten Platz, das Bundesverwaltungsamt auf dem achten Platz und die Non-Profit-Organisation Amnesty International auf dem zehnten Platz haben es im Universum Arbeitgeber-Ranking 2014 in die Top 10 geschafft. Ebenfalls in den Top 10 vertreten sind die Automobilhersteller BMW und Porsche auf dem fünften und sechsten Platz, Deutsche Lufthansa auf dem siebten Platz sowie Daimler/Mercedes-Benz auf dem neunten Platz.

Internationale Kanzleien vor allem bei den Männern gefragt

Weibliche und männliche Nachwuchsjuristen unterscheiden sich nur wenig bezüglich ihrer Arbeitgeberfavoriten. Sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern liegt das Auswärtige Amt vorn. Die internationalen Kanzleien stehen vor allem bei den Männern hoch im Kurs: Die Nachwuchsjuristen wählten Freshfields Bruckhaus Deringer auf den sechsten Platz und Linklaters auf den neunten Platz im Ranking der attraktivsten Arbeitgeber. Bei den Nachwuchsjuristinnen konnte sich keine der internationalen Kanzleien unter den Top 10 platzieren.

Erwartungen an den künftigen Arbeitgeber: ein attraktives Grundgehalt, hohes Einkommen in der Zukunft und Jobsicherheit 

Wenn man die angehenden Juristen fragt, was für sie einen attraktiven Arbeitgeber ausmacht, stehen ein attraktives Grundgehalt, ein hohes Einkommen in der Zukunft und eine sichere Anstellung ganz oben auf der Wunschliste. Während für die weiblichen Studierenden ein freundliches Arbeitsumfeld das viertwichtigste Kriterium bei der Wahl der attraktivsten Arbeitgeber darstellt, ist es für die Männer die Möglichkeit, Führungsaufgaben zu übernehmen. Unter einem inspirierenden Management verstehen die Nachwuchsjuristen, in erster Linie, dass Personen entwickelt und gefördert werden, einen guten Führungsstil und Motivation sowie offene Kommunikation und Feedback.

Betriebliche Altersvorsorge bei den Zusatzleistungen besonders stark nachgefragt

Erstmals wurde in der Studie untersucht, welche zusätzlichen Benefits den Nachwuchsjuristen besonders wichtig sind. Das Ergebnis: Betriebliche Altersvorsorge und Weiterbildungsmöglichkeiten sind die beiden Zusatzleistungen, die am stärksten nachgefragt werden. Für die Frauen nimmt die Kinderbetreuung einen ebenso wichtigen Stellenwert ein wie die Weiterbildungsmöglichkeiten. Den Männern ist ein leistungsabhängiger Bonus wichtig.

Wichtigste Karriereziele: Work-Life-Balance und Jobsicherheit

Die beiden wichtigsten langfristigen Karriereziele der Studierenden der Rechtswissenschaften sind die Work-Life-Balance, also ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Arbeit und dem Privatleben, gefolgt von Jobsicherheit und der intellektuellen Herausforderung. Von den Frauen wird der Jobsicherheit sogar ein etwas höherer Stellenwert eingeräumt als der Work-Life-Balance. Unter Work-Life-Balance verstehen die Nachwuchsjuristen hauptsächlich ein positives Arbeitsklima und dass sich Familien- und Karriereplanung nicht stören. Für die Männer ist ausreichende Freizeit ein besonders wichtiger Aspekt der Work-Life-Balance.

Nachwuchsjuristinnen schon beim Berufsstart beim Gehalt bescheidener als die Männer

Die Gehaltserwartungen der angehenden Juristinnen liegen mit 43 538 Euro pro Jahr niedriger als bei den angehenden Juristen, die ein Einstiegsgehalt von 54 179 Euro pro Jahr erwarten. Schon vor dem Berufsstart erwarten die weiblichen Studierenden der Rechtswissenschaften demnach ein um etwa 10 000 niedrigeres Einstiegsgehalt als ihre männlichen Kommilitonen.

Universum-Experte Sie-Hun Yoon: „Nachwuchsjuristen suchen Sicherheit.“

Sie-Hun Yoon, Key Account Manager bei Universum, zu den Studienergebnissen: „Unsere Umfrage zeigt, dass die Nachwuchsjuristen vor allem Sicherheit suchen. Diese glauben sie bei den Arbeitgebern des öffentlichen Sektors zu finden. Die internationalen Kanzleien tun sich vor diesem Hintergrund vor allem bei den Frauen immer schwerer. Für sie würde es sich auszahlen, Angebote wie Kinderbetreuung und Weiterbildung besonders zu betonen. Diese werden nämlich von den Frauen besonders nachgefragt.“

Über Universum

Universum ist der globale Spezialist und Pionier im Employer Branding – also dem Aufbau einer Arbeitgebermarke. Weltweit werden pro Jahr in nahezu 40 Ländern mehr als 700 000 Studierende und junge Berufstätige zu ihren Arbeitgeberpräferenzen, Karrierevorstellungen und Kommunikationsvorlieben befragt. Die Ergebnisse der Umfrage sind Grundlage für das Universum Arbeitgeber-Ranking und für Studien, in denen die Treiber der Arbeitgeberattraktivität analysiert werden. Auf Grundlage der Erkenntnisse aus diesen Umfragen und Studien können Unternehmen und Institutionen die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter und ihre Attraktivität als Arbeitgeber verbessern.

Über die Universum Student Survey 2014 in Deutschland

Für die Universum Student Survey 2014 in Deutschland wurden zwischen November 2013 und März 2014 insgesamt 30 189 Studierende an 140 Hochschulen in Deutschland befragt, darunter 1485 Studierende der Rechtswissenschaften. Die Studierenden wurden nach ihrer Einschätzung von Unternehmen als Arbeitgeber, ihren Karrierezielen und zu weiteren Themen rund um Beruf und Karriere befragt. Je nach Studienfach können die Studierenden aus einer Liste bis zu fünf „ideale Arbeitgeber“ wählen. Die Auswahl der „idealen Arbeitgeber“ erfolgt in zwei Schritten. Zunächst können die Teilnehmer der Umfrage beliebig viele Arbeitgeber aus den jeweiligen Listen auswählen, die für sie grundsätzlich in Betracht kommen. In einem zweiten Schritt werden von den Teilnehmern von den Arbeitgebern, die für sie grundsätzlich in Betracht kommen, die fünf „idealen Arbeitgeber“ ausgewählt, für die sie am liebsten arbeiten möchten. Das Universum-Arbeitgeberranking bezieht sich darauf, welche Unternehmen am häufigsten als „ideale Arbeitgeber“ ausgewählt werden. Die Unternehmen selbst haben keinen Einfluss auf die Zusammensetzung der Liste.

Informationen zur Universum Student Survey 2014 unter:https://universumglobal.com/ideal-employer-rankings/student-surveys/germany/germany-top-100-ideal-employers-2014/

Pressekontakt:

Wolfgang Dobler • Mobil: 0163 9896 663 • wolfgang.dobler@universumglobal.com