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Die Strategien der Attraktivsten Arbeitgeber der Welt

By Universum on 02/06/2021

Was machen die World’s Most Attractive Employers (die Attraktivsten Arbeitgeber der Welt) anders als andere? Wie lassen sich ihre Best Practices übernehmen? Antworten auf diese Fragen gibt Universums neueste „Employer Branding NOW“-Studie. Daran beteiligten sich über 1.200 Personal*managerinnen aus der ganzen Welt. Auch 63 der 90 World’s Most Attractive Employers sind vertreten. Ihre Ergebnisse haben wir uns besonders genau angesehen, um ihre Erfolgsstrategien sichtbar zu machen.

Wer sind die World’s Most Attractive Employers?

Insgesamt zählen 90 Organisationen zu den World’s Most Attractive Employers (WMAEs), die Universum auf Basis seines weltweiten Student Survey ermittelt hat. Um als WMAE bezeichnet zu werden, müssen Unternehmen in mindestens 6 von 12* großen Volkswirtschaften zu den Top-Arbeitgebern zählen.

Erkenntnisse von den World’s Most Attractive Employers

Jedes Jahr untersuchen wir, was Employer-Branding-Verantwortliche aus dem Verhalten und den Strategien der World’s Most Attractive Employers lernen können – und 2020/21 sind diese Lehren besonders aufschlussreich. Die WMAEs trafen in der Pandemie Entscheidungen, mit denen sie sich besonders gut für den neuen wirtschaftlichen Aufschwung, künftige Investitionen und Personaleinstellungen positioniert haben.

Investitionen in Talent-Pools als ständig verfügbare Ressource

Im Vergleich zu anderen Unternehmen investierten WMAEs mehr in Praktikumsprogramme, sowohl für Studierende als auch für Absolvent*innen. Dies war eine große Herausforderung, da die meisten Praktika im Jahr 2020 in ein virtuelles Format überführt wurden, was eine völlig neue Art der Entwicklung und Betreuung der jungen Talente erforderlich machte. Im Ergebnis haben die WMAEs größere Talent-Pools, die sie dynamischer und widerstandsfähiger machen als die Unternehmen, die ihre Programme zur Nachwuchsförderung reduziert oder eingestellt haben.

Schnelle Aktualisierung der EVPs

Obwohl Employer Value Propositions (EVPs) in der Regel für mehrere Jahre entwickelt werden, hat die massive Beeinträchtigung des Arbeitslebens Top-Arbeitgebermarken in den vergangenen 12 Monaten dazu veranlasst, ihre EVPs nach kürzerer Zeit zu überprüfen. Die WMAEs haben während des turbulenten Pandemiejahres sehr viel häufiger als andere Unternehmen Änderungen an ihren EVPs durchgeführt, um neue Ideen und Werte einfließen zu lassen, wie flexible Arbeitsbedingungen und das Engagement für Vielfalt und Inklusion. Als besonders wichtiges Thema stieg das letztgenannte (Vielfalt und Inklusion) in einem Jahr um 33 Prozentpunkte – ein tiefgreifender und plötzlicher Wandel der Arbeitgeberwerte.

Gestützt auf Daten

Die kontinuierlichen Investitionen in die datengestützte Entscheidungsfindung verschafft WMAEs einen erheblichen Vorteil gegenüber ihren Mitbewerbern. Dank eines verlässlichen Datenbestands und Prozessen zur Überprüfung und Reaktion auf Ergebnisse, können die WMAEs schneller reagieren, ihre Markenwerte optimieren, ihre „Talent Supply Chain“ erweitern und die Time to Hire reduzieren. Gleichzeitig können sie kritische Talent-Engpässe besser vorhersagen.

Immer stärker auf den Sinn ausgerichtet

Arbeitgeber, die zu den WMAEs zählen, haben sehr viel häufiger „Sinn“ in ihre EVPs integriert (47 % im Vergleich zu 37 % der übrigen befragten Unternehmen). Die Thematisierung von Sinn spricht jüngere Berufstätige an, die sicherstellen wollen, dass sich ihre eigenen Werte in den Unternehmen widerspiegeln, für die sie arbeiten.

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* Brasilien, China, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Indien, Italien, Japan, Kanada, Russland, Südkorea und USA

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Unsere Studie Employer Branding NOW 2021 stellen wir Ihnen kostenfrei zur Verfügung. Basierend auf einer Umfrage unter weltweit rund 1.200 Personalmanager*innen beleuchten wir darin die wichtigsten Trends. Wie bereiten sich Arbeitgeber auf den neuen Aufschwung vor? Welche Veränderungen sind bei den Employer Value Propositions zu beobachten? Und warum ist Weiterbildung heute der Schlüssel zum Aufbau dynamischer und widerstandsfähiger Arbeitgebermarken?