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KPMG: „Wir wollen Talente, die mit uns Innovation leben!“

By Universum on 28/11/2016

Als internationale Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft unterstützt KPMG seine Mandanten bei Prozessen der Digitalisierung und Globalisierung – und gestaltet so aktiv den großen Wandel mit. Prüfer und Berater am Puls von Innovation: CHRISTIAN A. RAST und BERIT VIDER erklären gemeinsam, wie Karrieren bei KPMG durch Digitalisierung und Globalisierung noch attraktiver werden – und wie KPMG durch eine Innovationskultur neue Möglichkeiten für eine erfolgreiche und individuelle Weiterentwicklung von Talenten schafft.
Digitalisierung und Globalisierung bestimmen derzeit die Entwicklungen in der Welt. Herr Rast, wenn Sie zurückblicken – wie hat das in den letzten Jahren Einfluss auf KPMG genommen?
CR: Nun, es sind auf jeden Fall spannende Zeiten für uns und für die jungen Kolleginnen und Kollegen, die ihre Karriere bei KPMG starten. Digitalisierung und Globalisierung wirken in ihren Mechanismen aber zunächst ganz unterschiedlich: Die Digitalisierung lässt mit einer Automatisierung von Wissen eine viel größere Vernetzung innerhalb der Gesellschaft entstehen. Die Globalisierung sorgt für eine Verzahnung länderübergreifender Wertschöpfungsketten. Wie wirkt das nun auf uns und warum ist das für Absolventen spannend? Wir entwickeln ein ganzes Portfolio von digitalen Lösungen für unsere Klienten, beispielsweise um sie erfolgreich bei ihrer digitalen Transformation zu unterstützen. In einer aktuellen Consulting-Studie* wurden wir übrigens als eines der drei führenden Beratungsunternehmen im Bereich Transformation benannt. Was den Globalisierungsaspekt angeht, arbeiten wir noch enger mit anderen Netzwerkgesellschaften von KPMG zusammen, um unsere international agierenden Kunden weltweit zu betreuen. Gleichgeblieben ist dabei immer der Mensch als Kern unserer Arbeit. Wir waren immer ein People-Business und sind es natürlich heute noch. Aber unsere Möglichkeiten haben sich in den letzten Jahren rasant vervielfacht, und da spielen Innovation und Geschwindigkeit eine wesentliche Rolle. Ob Wirtschaftsprüfung, Consulting oder Steuerberatung: Wir entwickeln kontinuierlich eine geschäftsübergreifende Innovationskultur – für unsere Mandanten, aber auch für unsere eigenen Mitarbeiter. Man kann also sagen, dass man als Absolvent mit einem Einstieg bei KPMG sowohl am Puls der Digitalisierung, als auch der Globalisierung ist.
Was bedeutet diese Innovationskultur konkret für eine Karriere bei KPMG, Frau Vider?
BV: Was könnte für Absolventen spannender sein, als Teil dieser Innovationskultur bei einer der führenden Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaften weltweit zu werden? Christian spricht aber in diesem Zusammenhang einen wichtigen Punkt an: Wir sind ein People-Business. Auch in Zeiten, in denen alles immer schneller wird, steht für uns der Mensch im Mittelpunkt. Denn auch hinter jeder digitalen Lösung von KPMG steht schließlich bei uns ein Team, das den Unterschied für unsere Mandanten macht. Durch eine individuelle Identifikation und Förderung von Stärken stellen wir sicher, dass jeder Absolvent zum richtigen Zeitpunkt den richtigen Platz im richtigen Team einnehmen kann – genau so können wir mit den richtigen Leuten außergewöhnliche Veränderungen vorantreiben und individuelle Weiterentwicklung fördern. Unsere jungen Talente arbeiten aktiv und serviceübergreifend an Innovationen jeglicher Art mit – ob nun intern oder extern als Lösung für unsere Mandanten.

KPMG BERIT VIDERBERIT VIDER
Position: Head of Employer Branding & Recruitment der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Wer oder was inspiriert Sie? Mich inspirieren Menschen, die an etwas glauben und bereit sind, dafür alles zu geben – und aus dieser Kraft etwas entstehen lassen.


Innovation, Wirtschaftsprüfung und Consulting – wie genau fügt sich das bei KPMG zusammen?

CR: Ob in den Geschäftsbereichen Audit, Consulting, Deal Advisory, Tax oder auch in wichtigen Wirtschaftssektoren wie Financial Services – Innovation ist nicht entscheidend für einen, sondern für alle unsere Bereiche. Deswegen sind heute verschiedenste Technologien Bestandteil unserer Lösungen. Durch Big Data und Data & Analytics gibt es beispielsweise völlig neue Möglichkeiten, um die Prüfungsprozesse auszugestalten. So wird die digitale Verarbeitung von Daten die ohnehin schon hohe Qualität von Audits noch weiter verbessern und neue Erkenntnisgewinne mit sich bringen. Das bedeutet gleichzeitig auch eine Veränderung im Skillset des Wirtschaftsprüfers. Das Consulting beschäftigt sich mit allen möglichen Fragen rund um die digitale Transformation – das betrifft beispielsweise die Optimierung oder Neuausrichtung von Geschäftsmodellen bei unseren Kunden. Und im Bereich Tax unterstützen wir unsere Mandanten bestmöglich bei Fragestellungen, wie sie beispielsweise in einer digitalen Welt Tax-Compliance sicherstellen. All diese verschiedenen Ansatzpunkte für Innovation bauen wiederum neue Brücken zwischen den Berufsbildern.

KPMG CHRISTIAN A. RASTCHRISTIAN A. RAST
Position: Global Head Data & Analytics/Chief Solutions Officer der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Mein erster Job nach dem Abschluss: Meine berufliche Karriere startete ich als Vorstandsassistent bei einem der größten Medienunternehmen weltweit. So lernte ich bereits frühzeitig die wesentlichen Faktoren einer erfolgreichen Unternehmensführung kennen.


Das klingt, als ob sich die Berufsbilder von Wirtschaftsprüfern oder Beratern bei KPMG im Wandel befinden?

BV: Wir sehen, dass sich diese Berufsbilder nicht nur bei KPMG ändern, sondern auch im Allgemeinen. Wenn beispielsweise die Kernprozesse einer Prüfung digitaler werden, dann wird hier vom Wirtschaftsprüfer ein zusätzliches technisches Know-how benötigt – Know-how, das sich auch im Bereich IT-Consulting wiederfindet. Die Grenzen zwischen den Berufsfeldern sind also fließender. Das ergibt spannende neue Aufgabenfelder für Absolventen – ganz gleich, ob das Berufsziel bei uns Wirtschaftsprüfer, Steuerberater oder Unternehmensberater lautet. Diese Entwicklung schafft auch neue Einstiegsmöglichkeiten für Absolventen der MINT-Studiengänge bei uns – so haben wir beispielsweise ein IT-Einstiegsprogramm entwickelt, in dem man sich unter anderem auch auf bestimmte digitale Themenfelder spezialisieren kann. Das kann die Entwicklung neuer digitaler Geschäftsmodelle sein oder auch die IT-Begleitung eines M&A-Prozesses. Allen, die sich für genau diese und auch andere Aufgaben bei KPMG interessieren, kann ich nur raten: Einen ersten Eindruck von uns als Arbeitgeber und den Berufsbildern kann man am besten bei einem Praktikum oder einer Werkstudententätigkeit gewinnen.

CR: Manchmal werde ich gefragt: Wird es in der Zukunft überhaupt noch Wirtschaftsprüfer geben? Die Antwort darauf ist sehr klar: In einer digitalisierten und globalisierten Welt wachsen die regulatorischen Anforderungen an Unternehmen immer weiter – und daher muss es auch Prüfer geben, die die Einhaltung dieser Regularien unabhängig überprüfen. Insofern wird der Wirtschaftsprüfer weiter von hoher Bedeutung sein. Aber seine Tätigkeit wird zunehmend datenbasierter durch Möglichkeiten, die es so früher noch nicht gab. Das Berufsbild der Unternehmensberater, das viele heute im Kopf haben, wird sich ebenfalls verändern – viele Analyseprozesse und auch die Darstellung von Beratungsergebnissen lassen sich in naher Zukunft hochgradig automatisieren. So kann der Unternehmensberater sich künftig auf wesentliche Beratungsaspekte konzentrieren – eine gezielte Kommunikation mit dem Klienten und die eigentliche Beratung mittels datenbasierter Ergebnisse. Damit wird der Beruf vom Kompetenzprofil her noch breiter und anspruchsvoller, als er es heute ohnehin schon ist.
Herr Rast, Sie sind Global Head of Data & Analytics – was sagen Sie, wie international sind Karrieren bei KPMG?
CR: Kooperationen innerhalb des KPMG-Netzwerks werden mit Blick auf die Globalisierung noch intensiver – denn Kunden wählen uns als KPMG schließlich, weil wir ein globales Markenversprechen abgeben. Und das erfüllen wir unter anderem, indem wir die Karrieren unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf internationaler Ebene fördern.
BV: Das ist für uns ein wichtiger Punkt! Studenten, die sich bereits jetzt mit KPMG auf internationalem Parkett beweisen wollen, können sich für die jährlich stattfindende KPMG International Case Competition, kurz KICC, bewerben. Dabei handelt es sich um einen der größten Fallstudienwettbewerbe für Studenten weltweit. Beim internationalen Finale können Studenten in pulsierenden Metropolen wie Dubai oder Lissabon im direkten Vergleich mit Studententeams aus über 20 verschiedenen Ländern ihre Skills im Lösen von Case Studies unter Beweis stellen. Des Weiteren bieten wir unseren Mitarbeitern aber auch im Laufe ihrer Karriere bei uns Möglichkeiten für Entsendungen ins Ausland: in der ersten Stufe mit einem bis zu zwölfmonatigen Short-Term-Assignment und in der zweiten Stufe mit einem Long-Term-Assignment, das üblicherweise zwei bis drei Jahre dauert. Das genaue Ziel der Entsendung und die Dauer sind dabei vom jeweiligen Business Case abhängig.

Haben Sie noch einen persönlichen Tipp für Absolventen, die sich bei KPMG bewerben wollen?
BV: In diesen spannenden Zeiten soll man auf jeden Fall offen für Veränderungen sein und stets authentisch bleiben. Für ein Bewerbungsgespräch bei KPMG kann ich nur raten: Erzählen Sie uns im Gespräch etwas über sich, das besonders und individuell ist. Wir wollen Persönlichkeiten kennenlernen! In Kombination mit überzeugenden fachlichen Qualifikationen bleiben Sie uns so nachhaltig im Gedächtnis und haben gute Chancen auf einen Einstieg bei KPMG. Aus Business-Sicht, was begeistert Dich in Gesprächen mit Absolventen, Christian?

CR: Auf jeden Fall analytische Brillanz in Kombination mit sympathischer Kommunikation – das sind zwei Faktoren, die mir in Gesprächen immer positiv im Gedächtnis bleiben. Zusammen mit Teamfähigkeit sind das immer noch traditionelle Aspekte, die auch in digitalen Zeiten einen guten Eindruck machen. Ich kann einen Einstieg bei KPMG wirklich jedem ans Herz legen, der sich schnell entwickeln und in hoher Geschwindigkeit lernen möchte – und zwar in einem Umfeld mit hervorragenden Kolleginnen und Kollegen. Nirgendwo kann ein Absolvent mehr lernen als bei KPMG.

* Consulting Impact Study 2016, Wissenschaftliche Gesellschaft für Management und Beratung von Prof. Dr. Dietmar Fink

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