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Bundesländer im Vergleich: So unterscheiden sich die beruflichen Pläne der Studierenden

Generell achten Wirtschaftsstudierende bei der Wahl ihres Arbeitgebers vor allem auf drei Dinge: ob er ein attraktives Grundgehalt bietet, ob in der Zukunft mit einem hohen Einkommen zu rechnen ist und ob die Führungskräfte die Entwicklung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern. Regional gibt es jedoch interessante Unterschiede, wie ein detaillierter Blick in den Universum Student Survey 2018 zeigt, an dem sich deutschlandweit fast 35.000 Studierende beteiligten.

So bevorzugen zum Beispiel die Studierenden aus dem Saarland ein anderes Arbeitgeberattribut: Sie achten vor allem darauf, ob ihnen die Möglichkeit gegeben wird, Führungsaufgaben zu übernehmen. Im Nachbar-Bundesland Rheinland-Pfalz und auch in Thüringen legen die Studierenden auffallend häufig Wert darauf, dass ein Arbeitgeber professionelles Training und Weiterbildung bietet. Und in Brandenburg sehnen sich die Befragten offenbar nach der weiten Welt: Möglichkeiten zu internationalen Reisen oder Versetzungen sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Kunden und Kollegen spielen hier eine besonders große Rolle.

Welche Arbeitgeber punkten in welchen Bundesländern?

Für Studierende der Wirtschaftswissenschaften liegt das Gute oft sehr nah: Häufig wählen sie Arbeitgeber, die in ihrem eigenen Bundesland verwurzelt sind. So ist es keine große Überraschung, dass Daimler/Mercedes-Benz in Baden-Württemberg der attraktivste Arbeitgeber ist. Doch die Stuttgarter liegen auch in Berlin, Bremen, Rheinland-Pfalz und Thüringen an der Spitze. In Bayern dagegen nimmt die BMW Group den ersten Platz ein, ebenso in Nordrhein-Westfalen, im Saarland und in Sachsen-Anhalt.

In Niedersachsen und Mecklenburg-Vorpommern ist Volkswagen der attraktivste Arbeitgeber für Wirtschaftsstudierende. Porsche – mit seinem großen Standort in Leipzig – schafft es in Sachsen auf die Pole-Position. Die Lufthansa Group macht in Hessen das Rennen, wo ihr Heimatflughafen Frankfurt am Main liegt – aber nicht nur dort: Auch in Schleswig-Holstein führt sie das Arbeitgeberranking an. Fehlen nur noch Brandenburg und Hamburg: Während der Gewinner in der Hansestadt den Namen Google trägt, heißt er in Brandenburg PwC.

 

Gibt es regionale Unterschiede, was die Karriereziele der Studierenden betrifft?

In fast allen Bundesländern ist eine ausgewogene Work-Life-Balance das Karriereziel Nummer eins für Wirtschaftsstudierende. In Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ist es dagegen wichtiger, einen sicheren und beständigen Job zu haben. Studierende aus Hamburg streben stattdessen besonders häufig danach, eine Führungskraft mit leitender Funktion zu werden. Das Karriereziel unternehmerisch oder kreativ tätig zu sein, schafft es ausschließlich in Berlin und Brandenburg in die Top 3 der wichtigsten Karriereziele.

 

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