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Cost of Talent 2017: Frauen erwarten geringere Einstiegsgehälter

Noch immer liegen die Gehaltserwartungen von Studentinnen weit unter denen ihrer männlichen Kommilitonen. Das gilt sowohl in den Wirtschaftswissenschaften als auch in den STEM-Fächern (Science, Technology, Engineering, Mathematics). Und es gilt in allen 29 Ländern, die der aktuelle Report „Cost of Talent 2017“ von Universum abdeckt. Rund um den Globus beantworteten hierfür 541.616 Studierende die Frage, welches Bruttoeinkommen sie bei ihrem ersten Job nach dem Studium erwarten, Zusatzleistungen ausgenommen.

„Gender Expectation Gap“ von 13 Prozent

In Deutschland rechnen Studierende der Wirtschaftswissenschaften mit einem Bruttogehalt von 43.535 Euro und liegen damit im Vergleich von 29 Ländern auf dem fünften Platz. Noch höhere Gehaltserwartungen gibt es in der Schweiz, Dänemark, den USA und Norwegen. In Deutschland liegt der „Gender Expectation Gap“ in den Wirtschaftswissenschaften bei fast 13 Prozent – und damit sogar weit über dem gemessenen bereinigten Gender Pay Gap in Deutschland, der zuletzt bei 6 Prozent lag. In Zahlen: Studentinnen rechnen lediglich mit 41.495 Euro, Studenten mit ganzen 47.693 Euro. Die große Differenz ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass die realen Lohnunterschiede beim Berufseinstieg noch relativ gering sind – sie vergrößern sich erst im weiteren Verlauf der Erwerbsbiografie.

Freiwillig höhere Gehälter zahlen?

Wenn junge Frauen in Gehaltsverhandlungen kein höheres Einkommen fordern, wird sich die reale Kluft auch in Zukunft kaum verringern. Es sei denn, die Unternehmen werden selbst aktiv und zahlen Frauen freiwillig bessere Gehälter, ohne dass sie darum gebeten werden. Aus Perspektive des Employer Branding kann eine solche Initiative zur Überwindung der Lohnunterschiede sehr sinnvoll sein. Arbeitgeber, die hier voranschreiten, dürfen damit rechnen, dass sie mehr weibliche Spitzentalente anziehen – und sich ihre Attraktivität für Frauen im Allgemeinen erheblich steigert.

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