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War for Creative Talent: Wie es „traditionellen“ Unternehmen gelingt, Talente mit Startup-Mentalität zu gewinnen

Kreative Köpfe, die noch dazu unternehmerisch denken, sind begehrt. Jedes Unternehmen, das auf der Suche nach ihnen ist, sieht sich einer Konkurrenz gegenüber, die rasant an Bedeutung gewinnt: Es sind die Startups – und es ist die steigende Attraktivität, sein Glück mit einem eigenen Unternehmen zu versuchen. Wie können „traditionelle“ Unternehmen da mithalten?

Antworten auf diese Frage finden sich in Universums „Talent Insight“-Bericht „Talent attraction for startups“. Basis sind die aktuellen Studierendenumfragen von Universum in 15 Ländern. Berücksichtigt wurden Studierende aus den Bereichen Wirtschaftswissenschaften und Ingenieurwesen, die angaben, nach dem Abschluss in einem Startup arbeiten oder ihre eigene Firma gründen zu wollen.

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Freiheit gesucht – aber bitte mit Netz und doppeltem Boden

Eine ausgeglichene Work-Life-Balance ist in der Regel Karriereziel Nummer eins, wenn man Studierende befragt. Anders bei jenen, die sich für Startups interessieren: Für sie steht das Ziel, unternehmerisch oder kreativ/innovativ zu sein, an erster Stelle. Doch auch ihnen liegt die Sicherheit ihres Jobs am Herzen. Jeder dritte Startup-Interessent nannte dies als eines seiner wichtigsten Karriereziele.

Die Jobsicherheit ist damit eine der entscheidensten Eigenschaften, mit denen etablierte Unternehmen gegenüber Startups punkten können. Schließlich kommen auf jede erfolgreiche Startup-Geschichte zahlreiche, die vom spektakulärem Scheitern erzählen. Der Trick besteht darin, beides zu bieten: Sicherheit und die Freiheit, unternehmerisch und innovativ zu sein. Ideal ist eine Umgebung, in der es erlaubt ist, Fehler zu machen – in der es möglich ist, kreative Ideen zu haben und umzusetzen, ohne dass harte Konsequenzen drohen, wenn sie nicht auf Anhieb gelingen.

Gefragt: innovative Arbeitgeber mit attraktiven Produkten oder Dienstleistungen

Wir haben die Startup-Interessenten auch danach gefragt, was für eine Reputation bzw. was für ein Image ein Arbeitgeber haben muss, um für sie attraktiv zu sein. Die häufigsten Antworten: Das Unternehmen sollte für Innovationen stehen und interessante Produkte oder Dienstleistungen anbieten. Ihnen ist außerdem besonders wichtig, für wen sie arbeiten: Sie legen großen Wert auf ein inspirierendes Management. Der Erfolg des Unternehmens am Markt oder seine finanzielle Stärke spielen dagegen eine untergeordnete Rolle.

Mit professionellem Training und Entwicklungsmöglichkeiten punkten

In Bezug auf die Jobeigenschaften interessieren sich Startup-Interessenten vor allem für das Angebot an professionellem Training und Weiterentwicklung – etwas, das einem weitgehend vorenthalten bleibt, wenn man sein eigenes Business gründet. Unternehmen sind daher gut beraten, ihr Trainings- und Weiterentwicklungsangebot klar herauszustellen. Wichtig ist, dass die Maßnahmen auch Neueinsteigern zur Verfügung stehen. Das Prinzip, dass man sich so etwas erst einmal verdienen muss, ist nicht mehr zeitgemäß.

Wer erfolgreich um Startup-Interessenten wirbt, wird übrigens nicht nur mit besonders kreativen und unternehmerisch denkenden Mitarbeitern belohnt, sondern gleichzeitig auch mit solchen, die verantwortungsvolle Positionen übernehmen könnten. Für Führungsrollen interessieren sich Startup-Interessenten häufiger als ihre Altersgenossen. Zudem neigen sie eher dazu, Vertrauen in die eigenen Führungsqualitäten zu haben.

Hier geht’s zum kostenlosen eBook „Talent attraction for startups“: http://bit.ly/TISeries