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“Authentische Einblicke, neue Wege und umfassende digitale Präsenz sind die Bausteine unseres Erfolgs!“

Im Ranking der beliebtesten Arbeitgeber Deutschlands hat Deloitte bei den Studierenden der Wirtschaftswissenschaften zum zweiten Mal einen großen Sprung nach oben gemacht – und sich damit als „Höchster Aufsteiger“ qualifiziert. Was hat diesen Erfolg ermöglicht? Das erzählt Jens Plinke, Head of Personalmarketing & Employer Branding bei Deloitte, im Interview.

Herr Plinke, zunächst einmal herzlichen Glückwunsch zu Ihrem grandiosen Erfolg: Worauf führen Sie diesen wiederholten großen Aufstieg zurück?

Jens Plinke bei den Universum Awards 2016

Jens Plinke bei den Universum Awards 2016

Jens Plinke: Vielen Dank! Wir freuen uns natürlich sehr über dieses sehr gute und wichtige Feedback aus der Zielgruppe. Es bestärkt uns in dem, was wir tun. Das heißt einerseits, über die verschiedenen Kanäle nachhaltig mit relevanten Informationen und Angeboten präsent zu sein. Und andererseits gehen wir konsequent neue und auch mutige Wege. Dazu ein paar Beispiele: Wir haben dieses Jahr mit „The Deloitte Adventure“ ein ganz neues Event-Format ins Leben gerufen: Die Verbindung eines klassischen Image-Recruiting-Events mit Outdoor-/Adventure-Aktivitäten – in dem Fall war es „Heli-Dropping“ in den belgischen Ardennen – war ein voller Erfolg. Wir waren überwältigt von der hohen Anzahl und sehr guten Qualität der Kandidaten. Die Möglichkeit, sich in einem unkonventionellen Setting mit Deloitte-Mitarbeitern auszutauschen, fachlich zu diskutieren und Fallstudien durchzuführen, kam sehr gut an. Das gilt auch für unser erstes 360-Grad-Video vom Standort Düsseldorf – weitere sind bereits in Planung : [embedyt] https://www.youtube.com/watch?v=2bbe3EGpdUs&index=62&list=PLCC4839EEB0FE4DD9 [/embedyt] Um die 360-Grad-Funktion per Handy zu nutzen, bitte das Video hier über die Youtube App öffnen.

Wir sind überzeugt, dass Standortattraktivität und Lebensqualität wichtige Faktoren für die Kandidaten sind. Mit unseren 16 Standorten sind wir unter anderem in sehr attraktiven Städten wie Hamburg, Berlin, Frankfurt und München präsent. Dieses Videoformat macht die Standorte auf ganz neue Art und Weise virtuell erlebbar. Neben Arbeitsbedingungen, Räumlichkeiten  etc. stellen sie gleichzeitig auch die Stadt schlaglichtartig vor. Das dritte Beispiel ist unser startendes Deloitte Buddy Konzept. So haben wir gerade mit großem Erfolg den ersten  Deloitte Campus-Stammtisch an der Universität zu Köln eingeführt. Auch das ist ein neues Format, mit dem wir interessierten Kandidaten informelle Kontaktmöglichkeiten auf Augenhöhe bieten. „Von Studenten für Studenten“ ist das Konzept: Das heißt, wir laden Studierende ganz ungezwungen zum Stammtisch ein, um unsere Praktikanten, Werksstudenten und Deloitte-Mitarbeiter kennen zu lernen und hier auch Fragen zu stellen, die man vielleicht bei einer Hochschulmesse oder im Interview so nicht stellen möchte. Zusammenfassend lässt sich sagen:  Authentische Einblicke, neue Wege und umfassende digitale Präsenz sind die Bausteine unseres Erfolgs! Und vor allem ein klasse Team, das sehr intensiv mit den Kollegen aus dem Business zusammenarbeitet.

Zu Ihrer Zielgruppe gehören auch die viel umworbenen MINT-Studiengänge: Welche Karriereperspektiven bietet Deloitte diesen Studierenden?

Unsere Geschäftsbereiche Wirtschaftsprüfung, Steuerberatung, Financial Advisory, Consulting und Rechtsberatung bieten unterschiedlichste Einstiegsmöglichkeiten und sehr abwechslungsreiche Aufgabenfelder. Absolventen arbeiten vom ersten Tag in Kundenprojekten – zumeist in interdisziplinären Teams – stets in enger Kooperation direkt mit dem Klienten. Das Branchenspektrum unserer Kunden ist sehr vielfältig und reicht von zahlreichen namhaften DAX-Unternehmen über das Who-is-Who der Banken- und Finanzbranche bis hin zu global agierenden Hidden Champions im großen Mittelstand, häufig mit Technologie-Fokus. Wir stellen im Jahr rund 1.200 Mitarbeiter (davon 900 Absolventen) aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen ein: von BWL, VWL über (Wirtschafts-)Informatik und (Wirtschafts-)Ingenieurwesen bis hin zu Mathematik, Physik sowie auch Chemie und Biologie. Im Consulting hatten zum Beispiel im letzten Geschäftsjahr rund 30 Prozent der neu eingestellten Absolventen MINT-Fächer studiert. Auch insbesondere für Absolventen der MINT-Fächer resultiert aus Themen wie Digitalisierung, Cyber Security und Big Data eine Vielzahl von spannenden Tätigkeitsfeldern.

Stichwort „Digitalisierung“: Was bedeutet das für Deloitte und für die Mitarbeiter?

Themen wie die digitale Transformation, Cyber Security sowie Big Data prägen mehr und mehr das Geschäft unserer Kunden und damit auch unser Business. Das bedeutet primär, dass sich viele Branchen grundlegend wandeln. Damit verändern sich die Dienstleistungen von Deloitte auch fortlaufend. Die Gründung von Deloitte Digital, dem Deloitte Analytics Institute sowie auch des stark wachsenden Geschäftsbereiches „Cyber Security“ sind nur einige Beispiele dafür. In zahlreichen Bereichen arbeiten wir auch länderübergreifend im globalen Deloitte-Netzwerk sowie mit renommierten Instituten, wie zum Beispiel der Fraunhofer Gesellschaft zur Erforschung neuer Technologien, zusammen. Hier ergeben sich immer wieder neue Aufgabenbereiche auch für Absolventen. Bedingt durch die hohe Dynamik folgt automatisch, dass immer wieder neues Wissen und Know-how erforderlich ist. Damit einhergehend suchen wir vor allem neue Kolleginnen und Kollegen, die den Wandel aktiv gestalten und Freude daran haben auch immer wieder neue Wege zu gehen. Für dieses sehr schnelllebige, dynamische Geschäft gilt es, unsere Mitarbeiter immer up-to-date zu halten mit Wissen, Technologien und Methoden. Dafür steht unseren Mitarbeitern ein extrem breites Portfolio an Fach-Trainings, Coachings bis hin zu Leadership-Trainings an der Deloitte University in Brüssel und Dallas zur Verfügung.

Work-Life-Balance ist nach wie vor ein Top-Karriereziel: Wie reagiert Deloitte auf die steigenden Anforderungen in diesem Bereich?

Wir sind uns bewusst, dass sich ein umfassender Wertewandel vollzieht: Kandidaten werden immer anspruchsvoller.  Von maßgeblicher Bedeutung sind dabei eine zunehmende Flexibilisierung der Arbeitsorganisation: Ort und Zeit, an dem Mitarbeiter ihre Arbeit machen, verlieren immer mehr an Bedeutung. Es versteht  sich von selbst, dass unsere Mitarbeiter mit den neuesten Technologien ausgestattet sind. Vielmehr geht es darum, optimale Rahmenbedingungen für die Arbeit in virtuellen Teams zu schaffen und auch auf individuelle Präferenzen einzugehen. Dabei spielt die Führungskultur eine maßgebliche Rolle. Dem tragen wir nicht zuletzt im Bereich der Führungskräfteentwicklung Rechnung und sensibilisieren und befähigen unsere Führungskräfte, auch diesen Anforderungen entsprechend gerecht zu werden.

Gleichzeitig geht es aber auch um die Vereinbarkeit von Beruf und Familie: Es gilt, alternative und flexibel anpassbare Modelle zu entwickeln – sei es individuelle Teilzeit oder aber unterschiedliche Rahmenbedingungen für die Mutterschutz- und Elternzeit sowie den Wiedereinstieg. Wir haben bereits umfassende Angebote und sind permanent dabei, diese zu erweitern, um optimale Rahmenbedingungen für die individuellen Karriere- oder Lebensphasen zu schaffen.

Was dürfen wir denn von Deloitte in den nächsten Monaten im Bereich Employer Branding erwarten?

In der Planung sind zum einen weitere Virtual-Reality-Videos, aber auch neue Event-Formate. Und wir werden den bereits engen Kontakt zu Hochschulen weiter intensivieren, um den Schulterschluss mit der Wissenschaft noch zu verstärken und Zukunftsthemen aktiv mitzugestalten. Darüber hinaus wird es ein neues Bewerbermanagement mit einem weiter vereinfachten Bewerbungsprozess geben. Und ganz aktuell präsentiert sich Deloitte seit wenigen Tagen weltweit im neuen Brand-Design. WiWi-Online-Banner-Colorburst-animiertDamit einhergehend haben wir auch den Employer-Branding-Auftritt grundlegend weiterentwickelt und treten in sämtlichen Kommunikationskanälen nun in global einheitlichem Design mit dem Claim „What impact will you make?“ auf. All das wird die „Candidate Experience“ noch verbessern – damit jeder möglichst schnell den Weg zu Deloitte findet.

Zum Abschluss noch ein Ausblick: Wie sieht Employer Branding in den nächsten fünf Jahren aus?

Mit der zunehmenden Entwicklung Richtung Bewerbermarkt ist der Kandidat längst zum Kunden geworden. Individuelle Ansprache, flexible Einstiegs- und Entwicklungsmöglichkeiten sowie Dialog auf Augenhöhe sind wichtige Faktoren im Rahmen der Arbeitgeberwahl. Bei dem täglichen „Information-Overload“ im Online-Bereich aber auch direkt am Campus gilt es, immer wieder neue aufmerksamkeitsstarke Kommunikationswege zu finden, um nicht nur Aufmerksamkeit zu erzielen, sondern vor allem auch die passenden Angebote zum passenden Zeitpunkt zu offerieren. Die Verzahnung von unterschiedlichen Kommunikationskanälen sowie die Nutzung von intelligenten Systemen zum Talent-Relationship-Management spielen hierbei eine immer wichtigere Rolle, um auch über mehrere Semester hinweg mit Talenten in Kontakt zu bleiben. Bei allen technischen Möglichkeiten bleibt das Thema Employer Branding und Recruiting aber vor allem „people business“, denn maßgeblich ist die Frage: „Stimmt die Chemie und kann ich mir vorstellen mit meinen Interview-Partnern zukünftig im Team zu arbeiten?“

Vielen Dank, Herr Plinke, und weiterhin viel Erfolg!

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