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„Wie war’s in der Employer Branding Academy?“ – ein Interview mit Elena Schmitt, Sartorius

In Zusammenarbeit mit Universum bietet die Employer Branding Academy eines der renommiertesten Trainingsprogramme rund um das strategische Employer Branding an. Elena Schmitt, Employer Branding Specialist beim Pharma- und Laborzulieferer Sartorius, hat es bereits absolviert. Wir haben sie gebeten, uns ihre Eindrücke zu schildern.

Employer Branding Today: Frau Schmitt, was war für Sie der Grund, an der Employer Branding Academy teilzunehmen?

Elena Schmitt: Ich wollte noch tiefer in das Thema einsteigen. Ich habe ein Studium im Bereich Branding absolviert und mich dort schon mit Employer Branding beschäftigt, auch in meiner Abschlussarbeit. Im Arbeitsalltag gab es aber an der ein oder anderen Stelle Herausforderungen, bei denen ich mir ein bisschen mehr Sicherheit gewünscht hätte. Von der Academy habe ich mir theoretischen, aber vor allem auch praktischen Input erhofft. Ich wollte mehr darüber erfahren, wie andere Unternehmen das Thema angehen, mich mit Cases auseinandersetzen und in den Austausch mit anderen Employer-Branding-Experten kommen. Außerdem hat Universum eine große Expertise auf dem Gebiet, und mir war das Programm bereits empfohlen worden.

EBT: Los ging es mit einem Kick-off in Berlin. Wie hat er ihnen gefallen?

ES: Sehr gut fand ich, dass es kein reiner Frontalvortrag war. Es war sehr locker und wir waren immer im Austausch. Wir konnten viel selbst machen und kleinere Aufgaben lösen. Das fand ich sehr angenehm, und der Tag war schnell vorbei. Wir haben dann einen Zugang zu einem Onlineportal erhalten, um dort in den folgenden acht Wochen verschiedene Module zu bearbeiten.

EBT: Wie war das Onlinetraining?

ES: Wir sollten dafür drei bis fünf Stunden pro Woche einplanen. Das kam gut hin. Aber die Fülle an Material, das man zusätzlich lesen kann, ist gefühlt unendlich! Wer möchte, kann also noch mehr ins Detail gehen und sehr viel mehr Zeit investieren oder die Inhalte für später speichern. Zu den „9 Steps zum Employer Branding“ gab es immer wieder praktische Aufgaben, die im Alltag wirklich helfen. Zum Beispiel haben wir ein Template für eine Wettbewerbsanalyse erhalten, das wir selbst ausgefüllt haben und natürlich auch nutzen können.

Nach der Hälfte des Kurses gab es ein Webinar mit Richard Mosley, in dem noch einmal reflektiert wurde, was wir in den vergangenen Wochen gelernt hatten, bevor zum zweiten Teil des Trainings übergeleitet wurde. Ich fand es ganz hilfreich zu schauen, wie gut ich vorangekommen bin.

Am Ende des Trainings steht die Bearbeitung einer Aufgabe an. Es werden verschiedene Themen vorgeschlagen, aber man kann auch selbst Ideen einbringen. Seine Ergebnisse präsentiert man bei der Abschlussveranstaltung vor den anderen Teilnehmern. Wer es gut macht, bekommt im Anschluss die Zertifizierung.

EBT: Wie haben Sie die Abschlusspräsentation erlebt?

ES: Die Atmosphäre war sehr angenehm. Von den anderen Teilnehmern gab es außerordentlich konstruktives Feedback. Etwas, das ich generell an der Academy sehr gut finde, ist, dass man mit anderen Employer-Branding-Experten zusammenkommt und – besonders durch die Präsentationen – sieht, wo die anderen stehen, an welchen Themen sie arbeiten, wo sie Herausforderungen haben – und ob das die gleichen sind wie die eigenen. Über LinkedIn bin ich jetzt mit allen Absolventen der Academy verbunden. Bei Bedarf an Austausch werde ich dieses Netzwerk sicher nutzen.

EBT: Hilft Ihnen das, was Sie in der Employer Branding Academy gelernt haben, im Arbeitsalltag?

ES: Auf jeden Fall! Richtig gut fand ich, dass vieles mit Daten unterfüttert wurde. In diesem Training gibt es viele Studien, auf die ich jetzt zurückgreifen kann – zum Beispiel, als ich mich kürzlich mit dem Thema „Employee Referral Program“ auseinandergesetzt habe. Auch mein Wissen zum Thema „Brand Ambassadors“ habe ich vertieft.

Was ich zudem sehr hilfreich und inspirierend fand, waren die vielen Best Practices und Cases, die es einem ermöglichen, den Weg, den andere Unternehmen gegangen sind, nachzuvollziehen. Ich hatte vorher theoretisches Wissen dazu, was eine EVP (Employer Value Proposition; Anm. d. Red.) ist und warum man damit arbeiten sollte, wusste aber nicht, wie ich es konkret angehe, wenn ich eine neue entwickeln will. Im Training wurde das sehr praktisch dargestellt, in einzelnen Steps. Das hat mir sehr geholfen. Ich habe jetzt besser verstanden, wie wichtig es ist, alle Stakeholder mit ins Boot zu holen. Insgesamt hat mir die Employer Branding Academy viel gebracht, und ich bin sehr froh, dass ich daran teilgenommen habe.

EBT: Vielen Dank, Frau Schmitt, dass Sie uns Ihre Eindrücke geschildert haben!

Bildquelle: “Employer Branding Academy”

 

Am 11. April 2019 startet ein neues Training der Employer Branding Academy! Alle Infos unter: Employer Branding Academy