Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Employer Branding: Die weltweit wichtigsten Trends 2018

Einmal jährlich fühlt Universum der Employer Branding Community den Puls. In diesem Frühjahr beteiligten sich weltweit insgesamt 1.099 Employer-Branding-Expertinnen und -Experten an der Befragung. Die Ergebnisse zeigen nicht nur globale Trends, sondern machen es auch möglich, von den „World’s Most Attractive Employers“ zu lernen – den einhundert attraktivsten Arbeitgebern in den zwölf größten Volkswirtschaften der Erde. Was machen sie anders als andere?

Angesichts des immer härteren Wettkampfs um Talente rückt Employer Branding weiter in den Fokus. Je größer ein Unternehmen, desto eher räumt es Employer Branding einen zentralen Stellenwert ein. Während für 61 Prozent der kleinen Unternehmen Employer Branding zu den Top-Prioritäten zählt, sind es bei den großen Unternehmen 70 Prozent. Bei den „World’s Most Attractive Employers“ (kurz: WMAE) liegt der Anteil sogar bei 84 Prozent.

Differenzierung ist entscheidend – und schwer erreichbar

Eine gute Arbeitgebermarke sollte vor allem dazu beitragen, sich von der Konkurrenz abzuheben. Differenzierung wird insbesondere von den WMAEs als wichtigstes Ziel ihrer Arbeitgebermarke angesehen. Da mag es erstaunen, dass viele Unternehmen auf die gleichen Themen setzen. Im Trend liegt die Betonung eines „Inspiring Purpose“, also eines inspirierenden Unternehmensziels – schließlich wird den jungen Generationen häufig zugeschrieben, dass ihnen die Sinnhaftigkeit ihrer Arbeit besonders wichtig sei. 2018 beinhalten 44 Prozent der Arbeitgebermarken der WMAEs „Inspiring Purpose“. Zwei Jahre zuvor waren es noch 30 Prozent. Weitere besonders häufig verwendete Themen sind Innovation (39 Prozent) und ein freundliches Arbeitsumfeld (20 Prozent).

 

Mitarbeiter als Markenbotschafter

Bei der Kommunikation der Arbeitgebermarke vertrauen vor allem große Unternehmen – und besonders auch die WMAEs – auf Inhalte, die von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern selbst geliefert werden. Es ist ein Trend, den auch kleine und mittlere Unternehmen leicht für sich adaptieren können. Aktuell verwenden nur 36 Prozent der kleinen Unternehmen Inside Stories, während diese bei 70 Prozent der WMAEs zum Einsatz kommen. Videos erleben einen Boom: Während vor zwei Jahren noch 48 Prozent der WMAEs mit Videos arbeiteten, sind es heute 70 Prozent.

 

Maßgeschneiderte Kommunikation

Im Vergleich zum Vorjahr zeichnet sich ein weiterer Trend deutlich ab: Die Kommunikation der Arbeitgebermarke wird immer passgenauer auf verschiedene Zielgruppen zugeschnitten. Plädierte 2017 noch fast die Hälfte der WMAEs für so viel Konsistenz wie möglich, ist es 2018 weniger als ein Drittel. Sicher, auch über die Grenzen hinweg sollte die Arbeitgebermarke ein stimmiges Bild vermitteln. Doch es wird immer wichtiger, sie zum Beispiel an die Gegebenheiten verschiedener Länder anzupassen: Dies setzen heute bereits 45 Prozent der WMAEs um – 2017 waren es nur 31 Prozent.

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