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Employer Branding im Mittelstand, Folge 2: Beliebt – aber nicht bei jedem gleichermaßen

Deutsche Mittelständler haben gute Voraussetzungen, sich als attraktive Arbeitgeber zu platzieren, doch vielen ist Employer Branding zu aufwendig, zu zeit- und zu kostenintensiv. Und, was nur wenige aussprechen: Es erscheint von vorneherein zu aussichtslos. Dabei ist es gerade für mittelständische Unternehmen wichtig, eine starke Positionierung als Arbeitgeber zu haben, wenn sie junge Talente ansprechen wollen. Dass solche Vorhaben ganz und gar nicht aussichtlos sind, belegen aktuelle Studien von Universum. Sie zeigen, wie beliebt der Mittelstand unter deutschen Studierenden ist. Gleichzeitig geben sie Aufschluss darüber, bei welchen Zielgruppen Mittelständler die besten Chancen haben.

Mittelstand bei den Frauen besonders gefragt

Etwa ein Drittel der Studierenden in Deutschland wünscht sich als ersten Arbeitgeber ein Unternehmen mit einer mittelständischen Größe von 100 bis 500 Mitarbeitern – so ein Ergebnis der Student Survey 2013 von Universum. Besonders großes Interesse haben die Frauen: Der Mittelstand ist für sie die attraktivste von vier Größenkategorien, aus denen sie bei der Studie auswählen konnten. Bei den Männern nehmen hingegen die sehr großen Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern den Spitzenplatz ein. Zur Wahl standen dabei kleine Unternehmen mit 10 bis 100 Mitarbeitern, Mittelständler mit bis zu 500, große Unternehmen mit bis zu 1.000 und sehr große Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern.

Unterschiedliche Präferenzen nach Fachbereichen

Interessante Unterschiede bezüglich der favorisierten Unternehmensgröße gibt es auch zwischen den verschiedenen Studienrichtungen. Während angehende Ökonomen und Ingenieure sehr großen Unternehmen den Vorzug geben, hat in anderen Fachbereichen ein Unternehmen mit 100 bis 500 Mitarbeitern die attraktivste Größe: Wer Informatik, Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften oder Jura studiert, der sieht seine erste berufliche Heimat besonders häufig im Mittelstand.

Ergebnisse wie diese sind für Unternehmen sehr individuell zu bewerten. Eine Konsequenz könnte sein, den Fokus beim Employer Branding besonders auf weibliche Zielgruppen zu legen. Es könnte sich auch lohnen, zu prüfen, welche Mehrwerte Studierende aus bislang wenig beachteten Fachbereichen dem Unternehmen bringen könnten – oder ob man solchen jungen Talenten das nötige Know-how zum Beispiel in einem Trainee-Programm vermitteln kann.

Das Wissen um besonders interessierte Zielgruppen kann natürlich nur einen kleinen Beitrag zu einer umfassenden Employer-Branding-Strategie leisten, wenn auch einen wertvollen. Wichtig ist unter anderem auch zu wissen, was Studierende von einem mittelständischen Arbeitgeber erwarten und welche Karriereperspektiven sie dort nicht vermuten. Dieses Thema beleuchten wir in Folge 3 dieser Reihe.

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