Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Employer Branding zwischen Wunsch und Wirklichkeit

Der Erfolg eines Unternehmens hängt ganz erheblich davon ab, wie gut es gelingt, die richtigen Mitarbeiter für zentrale Führungspositionen zu gewinnen – das ist allgemein bekannt. Da ist es erstaunlich, wie viele Unternehmen diese einfache Wahrheit kennen und trotzdem keine wirkungsvolle Strategie haben, wie sie um die besten Talente konkurrieren können. Laut einer Studie von PwC nehmen 93 Prozent der CEOs Defizite ihrer Strategie, Talente zu gewinnen und zu halten, wahr – doch 61 Prozent geben an, noch nichts dagegen unternommen zu haben.

In manchen Fällen mag das Problem darin liegen, dass der „Candidate Experience“, also dem Bewerbungserlebnis der Kandidaten, zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. In anderen Fällen könnte ein ineffizientes System für das Bewerbermanagement der Grund allen Übels sein. Doch bei viel zu vielen liegt die Ursache schlicht und ergreifend in der Abwesenheit einer starken Arbeitgebermarke.

Eine kluge Investition

Die Investition in die eigene Arbeitgebermarke macht sich bezahlt, wie eine aktuelle Studie von LinkedIn zeigt. Wenn Top-Talente ein Jobangebot annehmen, spielt die Arbeitgebermarke eine doppelt so wichtige Rolle wie die Unternehmensmarke, vor allem bei Kandidaten unter 40 Jahren. Eine starke Arbeitgebermarke reduziert die Kosten bei Neueinstellungen um die Hälfte und senkt die Mitarbeiterfluktuation um durchschnittlich 28 Prozent. Arbeitgebern, die nach Möglichkeiten suchen, die Produktivität zu steigern und Kosten zu senken, führen diese Ergebnisse vor Augen, was für eine gute Investition es ist, eine starke Arbeitgebermarke zu etablieren.

Woran Arbeitgeber scheitern

Dies provoziert die Frage, warum es so vielen Unternehmen nicht gelingt, eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen. Um sie zu beantworten, hat Universum eine Studie unter rund 2.000 CEOs und Führungskräften aus HR, Marketing, Branding und Recruiting durchgeführt.

Wer hat die Verantwortung für Employer Branding?

Universum stieß auf gegensätzliche Meinungen, als die Studienteilnehmer danach gefragt wurden, wer der Hauptverantwortliche für das Employer Branding sei. So gaben etwa 60 Prozent der CEOs an, dies liege in ihrer Verantwortung, während nur 32 Prozent die Verantwortung der HR-Abteilung zuschrieben. Dem widersprechen die Befragten aus dem HR-Bereich: 58 Prozent von ihnen erklärten, dass sie selbst es seien, die die Verantwortung für das Employer Branding tragen würden.

Betrachtet man die Antworten der übrigen Studienteilnehmer, bestätigt dies das Ausmaß der Verwirrung: Während insgesamt 27 Prozent der Befragten die Verantwortung beim CEO sehen, kann die HR-Abteilung die meisten Stimmen auf sich vereinen – doch sind dies gerade einmal 34 Prozent. Die Umsetzung wird dagegen am häufigsten dem Marketing oder der Abteilung Corporate Communications zugeschrieben (je 30 Prozent).

Was diese Identitätskrise für Sie bedeutet

Es ist nicht schwer, sich auszumalen, was passieren würde, wenn die Führungskräfte Ihres Unternehmens sich nicht darauf einigen könnten, wer für Marketing, Finance oder IT verantwortlich ist. Ohne Führung und ohne klare Rollenverteilung würde jeder dieser Bereiche ins Wanken geraten. Jede Entscheidung würde zum Streitpunkt werden. Das gleiche gilt, wenn es um die Strategien zur Mitarbeitergewinnung geht, und im Speziellen um das Employer Branding.

Um die richtigen Talente zu gewinnen, braucht es eine konsistente, glaubwürdige, authentische und einzigartige Arbeitgebermarke. Der erste Schritt hierzu ist ein durchdachter Ansatz mit klaren Zielen, einer effektiven Strategie und eindeutigen Zuständigkeiten.

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