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Facebook als Recruiting-Instrument? Ja, aber …

Soziale Netzwerke spielen in einer bestimmten Phase des Bewerbungsprozesses eine besonders große Rolle: dann, wenn es darum geht, das Interesse an einem potentiellen Arbeitgeber zu festigen. Dies zeigen Ergebnisse unserer aktuellen Untersuchung zum Informations- und Kommunikationsverhalten von Studierenden.

Laut der Studie sind Soziale Netzwerke der effektivste Kommunikationskanal, um bei Studierenden den Wunsch zu verstärken, für ein bestimmtes Unternehmen zu arbeiten. Jeder dritte Befragte gab an, Soziale Netzwerke zu nutzen, um sich über mögliche Arbeitgeber zu informieren. 42 Prozent davon sagten, die dort erhaltenen Informationen hätten ihr Interesse an dem vorgestellten Unternehmen verstärkt.

Wenig überraschend: Das meist genutzte Soziale Netzwerk ist Facebook. 84 Prozent der Befragten gaben an, diese Plattform regelmäßig zu nutzen – doch nur jeder Dritte davon sagt, dass er sie auch für die Karriereplanung verwendet. Angesichts dessen erstaunt es, dass 69 Prozent der befragten Nutzer einem oder mehreren Arbeitgebern auf Facebook folgen und fast 40 Prozent schon einmal Arbeitgeber-Informationen über das Netzwerk erhalten haben. Hat Facebook als Karriere-Tool also eine größere Bedeutung, als es den Nutzern selbst bewusst ist?

arbeitgeber-auf-facebookNoch scheinen sich viele Unternehmen schwer damit zu tun, die Studierenden so anzusprechen, wie diese es gut finden, und ihnen genau die Informationen zur Verfügung zu stellen, die sie suchen. Ernüchternd die Antwort auf die Frage, wie sehr Studierende es mögen, bei Facebook Informationen von möglichen Arbeitgebern zu bekommen: Nur jeder Vierte schätzt dies sehr.

Im Durchschnitt nutzen Studierende übrigens 7,5 verschiedene Kanäle, um sich über mögliche Arbeitgeber zu informieren – es kommt also auf einen durchdachten Mix verschiedener Kommunikationskanäle an. Deswegen beleuchtet unsere aktuelle Studie nicht nur Facebook, sondern den gesamten Kommunikationsmix zwischen print und online. Sie bietet somit ein wertvolles Tool, wenn es um die effektive Verteilung der Medienbudgets geht.

Für den Report „Communication Channel Optimisation“ haben wir im Februar und März 2013 über 1.500 Studierende in Deutschland befragt. Er ist über Universum Communications erhältlich.