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Nicht geschimpft ist genug gelobt? Die Talente von morgen fordern eine echte Feedbackkultur

Für jeden vierten Befragten, der uns im Rahmen der aktuellen Student Survey Rede und Antwort stand, zählt ein „inspirierendes Management“ zu den wichtigsten Eigenschaften eines attraktiven Arbeitgebers. Unter Wirtschaftswissenschaftlern spricht sich sogar fast jeder Dritte hierfür aus. Doch was ist das eigentlich, ein „inspirierendes Management“? Dieser Frage sind wir auf den Grund gegangen – und haben eine Antwort gefunden, die viele Personalverantwortliche zum Umdenken und Handeln bringen könnte.

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Wir haben die Studierenden gefragt, welche drei Aspekte ihnen in Bezug auf ein inspirierendes Management am wichtigsten sind. Die häufigste Antwort war mit 57 Prozent: dass Personen entwickelt und gefördert werden. Im Vergleich zum Vorjahr hat dieser Aspekt sogar noch weiter an Bedeutung gewonnen. Auf Platz zwei folgt mit 51 Prozent eine offene Kommunikation und Feedback. Wer seine Mitarbeiter heute noch nach der Maxime „Nicht geschimpft ist genug gelobt!“ führt, wird es schwer haben, bei den Nachwuchskräften zu punkten – und nicht nur bei ihnen, wie zu vermuten ist.

Eine Feedbackkultur ist nur schwer per Beschluss einzuführen

„Eine Feedbackkultur? Die gibt es bei uns längst!“, werden viele nun sicherlich denken. Doch die Bandbreite, wie eine solche Feedbackkultur in der Praxis tatsächlich gelebt wird, ist groß. Und, wie Eva Spatz im Sammelband „Psychologie der Wirtschaft“ konstatiert: „Eine Feedbackkultur ist eine gelebte Einstellung und daher besonders schwer (…) per Beschluss einzuführen.“ Sie zu etablieren, fordert Veränderungen von der obersten Führungsebene bis zum einzelnen Mitarbeiter. „Dazu bedarf es der richtigen Zielsetzung und Auswahl von Feedbackverfahren, einer stringenten Durchführung von Feedback und konsequenter Verfolgung einmal gesetzter Anforderungen an die gelebte Weiterentwicklung der Mitarbeiter in Folge von Feedbackergebnissen“, so Spatz weiter. Nur, wer sich die Mühe macht, das Thema derart grundsätzlich und konsequent anzugehen, hat eine Chance, von den möglichen Vorteilen einer Feedbackkultur zu profitieren: der Entwicklung des Unternehmens zu einer lernenden Organisation, gesünderen und zufriedeneren Mitarbeitern – und einem hohen Ansehen unter den Talenten von morgen.

Mitarbeiter entwickeln und fördern, offen kommunizieren und Feedback geben – das ist jedoch noch nicht alles, was Studierende von einem inspirierenden Management erwarten. Auch ein motivierendes Auftreten ist etwas, das sich viele Studierende – genauer gesagt: 38 Prozent von ihnen – von ihrer Führungskraft wünschen. Sogar noch häufiger nennen sie etwas anderes, das langjährige Mitarbeiter mitunter eher kritisch beäugen: Vision, Mission und Werte. 42 Prozent der befragten Studierenden legen darauf großen Wert – denn ihnen ist es wichtig genau zu verstehen, wofür ihr Unternehmen steht.

Sie haben Interesse an der Universum Student Survey 2015? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf! https://universumglobal.com/de/