Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Generation Z: Lieber arbeiten als studieren?

Geboren in eine komplett digitale Welt, sind die Vertreter der Generation Z die ersten wirklichen Digital Natives. Permanent auf eine riesige Menge an Informationen zugreifen zu können, ist für diese Generation völlig normal. Im Durchschnitt nutzen sie dafür fünf verschiedene Geräte. Es ist anzunehmen, dass diese Tatsache auch einen Einfluss auf die Einstellungen bezüglich lernen und arbeiten hat. Die Zahlen der Universum-Studie „Generation Z Grows Up“ sprechen für sich.

Lernen ja, aber nicht unbedingt in der Uni

Bislang galt ein Hochschulstudium im Allgemeinen als Garant für gute bis ausgezeichnete Karrierechancen und Gehälter. Nicht so in der Generation Z: Zwar können sich nur 15 Prozent mit der Idee anfreunden, komplett auf die Hochschule zu verzichten, doch ziehen es zusätzlich 47 Prozent der Befragten „vielleicht“ in Betracht, direkt nach der Schule den Berufseinstieg zu wagen. Und 60 Prozent freuen sich über Informationen von Unternehmen zu Ausbildungen, die keinen Hochschulabschluss erfordern.

Die Generation der Start-ups und Unternehmer

Das Interesse an einer dauerhaften Anstellung ist wenig ausgeprägt. Stattdessen geben fast 75 Prozent der Befragten an, zukünftig ihr eigenes Business haben zu wollen. Dabei scheint die Motivation, die Welt zum Positiven zu verändern, von großer Bedeutung zu sein: 60 Prozent möchten mit ihrem Unternehmen die Gemeinschaft positiv beeinflussen.

Generell hat Wohltätigkeitsarbeit eine größere Bedeutung als noch bei den Millennials: Über 25 Prozent der älteren Mitglieder der Generation Z arbeiten bereits ehrenamtlich. 60 Prozent von ihnen geben an, auch beruflich die Welt zum Besseren verändern zu wollen.

Unternehmen brauchen alternative Aus- und Weiterbildungskonzepte

Für Arbeitgeber scheint es damit sinnvoll, über alternative Aus- und Weiterbildungsformen für diejenigen nachzudenken, die nicht bereit sind, Zeit und Geld in einen Hochschulabschluss zu investieren. Eventuell ist es sinnvoll, Talente bereits zu rekrutieren noch bevor sie Abitur machen. Es gilt, Vorteile und Risiken abzuwägen. Was können Alternativen oder Ergänzungen zu einem traditionellen Hochschulabschluss sein? Spannend ist diese Frage auch vor dem Hintergrund, dass die Generation Z offen für das Lernen über das Internet ist: Ungefähr 33 Prozent der Befragten lernen schon heute online. Können Unternehmen gleichwertige, alternative Lernformen über das Internet anbieten?

Und noch eine weitere Schlussfolgerung lassen die Zahlen zu: Um die Generation Z erfolgreich anzusprechen, bieten sich Inhalte an, die herausstellen, wo Unternehmen Gutes tun. Aber auch flexible Arbeitszeiten und Möglichkeiten für eigenständige Projekte scheinen besonders geeignete Employer-Branding-Botschaften.

Erfahren Sie, was die Generation Z weltweit bewegt und laden Sie sich das eBook „Generation Z Grows up“ herunter. Um Ihre Zielgruppe ganz spezifisch anzusprechen, stehen Ihnen detailliertere Auswertungen, zum Beispiel nach Ländern, Branchen oder Geschlecht, zum Kauf zur Verfügung. Sprechen Sie uns einfach an!