Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Bloß keinen Stress? Was die Generation Z an Führungspositionen abschreckt

Die Generation Z tritt ins Berufsleben – und mit ihr die Frage, was passieren muss, damit die jungen Menschen, die jetzt an die Arbeit gehen, eines Tages in der Lage und auch Willens sein werden, in den Unternehmen das Ruder zu übernehmen. Der Ruf der 1997 oder später Geborenen ist diesbezüglich nicht unbedingt der beste. Nicht nur die vorhergehenden Generationen X und Y, nein, auch die Vertreter der Generation Z selbst bezeichnen sie gerne einmal als faul. Das – und was dran ist – zeigt eine aktuelle Studie, für die Universum mit dem INSEAD Emerging Markets Institute, The HEAD Foundation und dem MIT Leadership Center kooperierte und über 18.000 Menschen in 19 verschiedenen Ländern befragte.

Das Interesse ist vorhanden

In einer Hinsicht gibt die Studie Entwarnung: Das grundsätzliche Interesse der Generation Z an Führungspositionen ist durchaus vorhanden. Es fällt kaum geringer aus als in den früheren Generationen. Mehr noch: Es ist die Generation X, geboren zwischen 1965 und 1983, die es am wenigsten als wichtig erachtet, eine Führungsposition zu erreichen – vielleicht, weil ihre Vertreter bereits eine solche Position eingenommen haben, vielleicht, weil sie die Hoffnung darauf bereits in den Wind geschrieben haben. Wie dem auch sei: Allen Generationen ist gemein, dass es vor allem die Aussicht auf mehr Stress ist, die sie an Führungspositionen am meisten abschreckt. In der Tat ist es die Generation Z, die dieses Argument besonders häufig anführt: Aus Sicht von 58 Prozent der Befragten gehört Stress zu den wichtigsten Aspekten, die eine Führungsposition unattraktiv erscheinen lassen.

Jüngere haben Angst zu versagen

Die Vertreter der jungen Generation treiben noch weitere Bedenken um. Jeder Dritte hat Angst zu scheitern oder findet, dass ihm noch das nötige Selbstvertrauen fehlt – beides Aspekte, die mit zunehmender Arbeitserfahrung an Bedeutung verlieren dürften. Die Frage, ob in einer Führungsposition noch eine ausgeglichene Work-Life-Balance möglich ist, stellen sich dagegen nur wenige Vertreter der Generation Z. Dabei ist es genau das, was der erfahrenen Generation X – neben erhöhtem Stress – die Lust auf eine Führungsrolle verdirbt.

Die deutsche Generation Z lockt das Geld

Was lässt, andersherum gefragt, eine Führungsposition attraktiv erscheinen? Während die Generation X es am meisten schätzt, dass sich dadurch die Möglichkeit ergibt, andere zu coachen oder ihr Mentor zu sein, wirkt auf die Generation Z besonders anziehend, dass sie mehr Verantwortung übernehmen könnte. In Deutschland steht für die jüngste Generation allerdings ein anderer Aspekt an erster Stelle: ein künftiges höheres Einkommen.

Frauen suchen die Herausforderung

Interessant ist auch die Differenzierung zwischen den Geschlechtern. Sehr viel häufiger als ihre männlichen Altersgenossen äußern Frauen die Befürchtung, eine Führungsposition sei für sie mit mehr Stress verbunden. Ebenso sind es vor allem Frauen, die in jungen Jahren Angst vor dem Scheitern haben und finden, es fehle ihnen am nötigen Selbstbewusstsein. Ein höheres Einkommen oder ein Mehr an Verantwortung lassen Führungspositionen vor allem für Männer erstrebenswert erscheinen. Frauen finden dagegen die Aussicht darauf attraktiv, andere zu coachen oder ihr Mentor zu sein. Auch herausfordernde Aufgaben sind für sie ein besonders interessanter Aspekt.

... ein spannendes Thema? Hier können Sie das kostenlose eBook „Building leaders for the next decade – How to support the workplace goals of Gen X, Gen Y and Gen Z“ herunterladen: www.universumglobal.com/genxyz