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Geteilter Meinung: Was Arbeitgeber für Frauen attraktiv macht – und was für Männer

Dass es einen Unterschied macht, ob man weibliche oder aber männliche Professionals für sich gewinnen möchte, das ist allen Arbeitgebern bewusst. Doch wie groß dieser Unterschied tatsächlich ist und wie viele Eigenschaften eines Arbeitgebers er betrifft, dürfte trotzdem erstaunen. Im Rahmen seiner neuesten Professional Survey hat Universum über 5.700 berufstätige Akademikerinnen und Akademiker in Deutschland gefragt, was einen Arbeitgeber für sie attraktiv macht – und herausgefunden, bei welchen Attributen die Meinungen der Geschlechter am weitesten auseinandergehen.

Sozial, ökologisch, ethisch: der Traumarbeitgeber der Frauen

In Bezug auf Ansehen und Image des Unternehmens wären übliche Verdächtige wie die „soziale Verantwortung“ zu nennen: Während sie für über ein Drittel der Frauen zu den wichtigsten Eigenschaften eines attraktiven Arbeitgebers zählt, ist sie für weniger als ein Viertel der Männer von Belang. Ähnliches lässt sich für „ökologische Nachhaltigkeit“ oder „ethische Standards“ feststellen: Auch sie sind für Frauen weitaus häufiger von Bedeutung als für Männer. Andersherum wirken Arbeitgeber eher auf Männer als auf Frauen attraktiv, wenn sie als innovativ, prestigeträchtig oder schnell wachsend gelten – ganz den Stereotypen entsprechend.

Verantwortung? Eher Männersache!

Für wen wohl „vielfältige Arbeitsaufgaben“ besonders wichtig sind? Die Antwort lautet: für die Frauen – und zwar mit großem Vorsprung! Während 40 Prozent von ihnen vielfältige Arbeitsaufgaben als besonders bedeutsame Eigenschaft eines attraktiven Arbeitgebers nannten, waren es bei den männlichen Professionals lediglich 32 Prozent. Gänzlich anders lautet der Befund für die Jobeigenschaft „ein hohes Maß an Verantwortung“: 24 Prozent der Männer fühlen sich hiervon besonders angezogen, aber nur 16 Prozent der Frauen.

Frauen suchen ein freundliches Arbeitsumfeld

Mit Hinblick auf die Unternehmenskultur nannte über die Hälfte der befragten Frauen „ein freundliches Arbeitsumfeld“ als besonders wichtige Eigenschaft eines attraktiven Arbeitgebers – weitaus häufiger als ihre männlichen Kollegen. Flexible Arbeitsbedingungen wie Homeoffice sind ebenfalls für Frauen besonders häufig von Bedeutung. Hierzu passend: 42 Prozent der weiblichen Professionals legen besonderen Wert darauf, dass sie ihre persönlichen Interessen in ihren Zeitplan integrieren können – dies trifft nur auf 34 Prozent ihrer männlichen Kollegen zu. Ein „kreatives und dynamisches Arbeitsumfeld“ macht dagegen für 37 Prozent der Männer einen attraktiven Job aus und für nur 29 Prozent der Frauen.

Ein hohes Grundgehalt: für Frauen besonders wichtig

Bemerkenswerte Unterschiede gibt es auch mit Blick auf das Gehalt: 63 Prozent der befragten Frauen legen großen Wert auf ein attraktives Grundgehalt – sieben Prozentpunkte mehr als bei den Männern. Allerdings ist „attraktiv“ in Bezug auf das Grundgehalt relativ: So liegt das Gehalt, mit dem Studentinnen für ihren ersten Job rechnen, rund 15 Prozent niedriger als das erwartete Gehalt ihrer männlichen Kommilitonen (http://www.employerbrandingtoday.com/de/2013/11/21/frauen-rechnen-mit-weniger-lohn/). Ein hohes zukünftiges Einkommen zählt dagegen eher für männliche als für weibliche Professionals zu den wichtigen Eigenschaften eines attraktiven Arbeitgebers.

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