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Happiness Index: So glücklich sind deutsche Arbeitnehmer

Als Frohnaturen gelten wir Deutschen gemeinhin nicht. So verwundert es kaum, dass wir beim Ranking der weltweit glücklichsten Arbeitnehmer – dem „Global Workforce Happiness Index“ – den Einzug in die Top Ten verfehlen. Wer wird denn da gleich wieder so grimmig schauen? Wer einen genauen Blick auf die Daten wirft, entdeckt viel Positives.

Deutschland schafft es im Happiness Index auf Platz 11. Die Spitzenreiter heißen Dänemark, Norwegen und Costa Rica. Für die Studie gaben über 200.000 Young Professionals Auskunft, wie zufrieden sie mit ihrem aktuellen Arbeitgeber sind, ob sie ihn weiterempfehlen würden und wie groß ihr Interesse an einem Jobwechsel ist. Besonders gut schnitt Deutschland in Bezug auf die Loyalität ab: 38 Prozent der Befragten wollen ihren Job nicht oder frühestens in zwei Jahren wechseln – ein vergleichsweise hoher Anteil. Lediglich in neun anderen Ländern ist er noch größer.

Bei der Frage, wie zufrieden sie mit ihrem aktuellen Arbeitgeber sind, vergaben die deutschen Befragten im Durchschnitt 7 von 10 Punkten – ein guter Wert. Vergleichsweise niedrig ist die Weiterempfehlungsrate: Die Wahrscheinlichkeit, dass sie eine Empfehlung für ihren jetzigen Arbeitgeber aussprechen, bezifferten die deutschen Studienteilnehmer mit durchschnittlich 6,5 von 10 Punkten. Zusammengefasst könnte man sagen: Eigentlich ist die Zufriedenheit hoch, was sich auch in der Loyalität widerspiegelt – nur darüber reden möchte man lieber nicht.

MINT-Absolventen sind besonders glücklich

Fast überall auf der Welt sind Frauen etwas weniger glücklich mit ihrer Jobsituation als es die Männer sind, so auch in Deutschland. Ein weitaus größerer Unterschied zeigt sich zwischen Wirtschaftswissenschaftlern auf der einen und Absolventen der MINT-Studiengänge auf der anderen Seite. Wer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik studiert hat, scheint hierzulande deutlich glücklicher mit seiner Jobsituation zu sein. Das zeigt sich vor allem in der Loyalität: Während 34 Prozent der Wirtschaftswissenschaftler ihren Job mindestens noch zwei weitere Jahre ausüben wollen, sind es bei den Young Professionals mit MINT-Abschluss 43 Prozent. Würde es separate Rankings für die verschiedenen Fachrichtungen geben, läge Deutschland im Bereich MINT auf Platz 9.

Die Branche, in der junge Arbeitnehmer bei uns am glücklichsten sind, ist die Automobilindustrie. Die Zahlen beeindrucken: Sowohl die Zufriedenheit mit dem aktuellen Arbeitgeber als auch die Wahrscheinlichkeit einer Weiterempfehlung liegt bei 7,4 von 10 Punkten. Fast die Hälfte der Befragten aus dieser Branche möchte ihrem Job noch mindestens zwei weitere Jahre lang treu bleiben. Auf Platz zwei der beliebtesten Branchen schafft es die pharmazeutische und biotechnische Industrie, in der die Wechselwilligkeit allerdings deutlich höher ausfällt. Platz drei nehmen der öffentliche Dienst und die Regierung ein.

Der Global Workforce Happiness basiert auf den Daten der Young-Professional-Studie 2016 von Universum. Kontaktieren Sie uns gerne, wenn Sie mehr darüber erfahren möchten!