Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Henkel Innovation Challenge: „30.000 junge, motivierte Leute, die Henkel besser kennengelernt haben“

Mit dem internationalen Innovationswettbewerb „Henkel Innovation Challenge“ gelingt es Henkel, Studierende aus der ganzen Welt anzusprechen. Im Interview mit Employer Branding Today gibt Jens Plinke, Head of Employer Branding, Einblicke in das Erfolgsrezept.

EBT: Wie entstand die Idee, die „Henkel Innovation Challenge“ ins Leben zu rufen?

Jens Plinke: Der Wettbewerb ist eine super Gelegenheit, mit motivierten und engagierten Talenten in direkten Kontakt zu kommen. Er passt sehr gut in unseren Employer Branding-Ansatz, bei dem die direkte und gezielte Ansprache von Kandidaten im Mittelpunkt steht. Wir kooperieren seit vielen Jahren mit ausgewählten Lehrstühlen und Universitäten und kommen durch Vorträge, Workshops oder Case Studies mit den Studenten ins Gespräch. Die Inhalte der Henkel Innovation Challenge passen außerdem sehr gut zu unserem Unternehmen, denn Innovationen spielen in unseren Geschäften eine ganz große Rolle.

Henkel_Innovation_Challenge_1

 

EBT: Die Henkel Innovation Challenge hat bereits Tradition. Wie hat sie sich seit dem Startschuss weiterentwickelt?

Jens Plinke: Wir sind vor allem viel internationaler geworden. 2006 starteten wir in sechs europäischen Ländern. Heute nehmen 30 Länder in allen Regionen der Welt daran teil – das ist eine enorme Entwicklung. Der Wettbewerb hat natürlich an Bekanntheit gewonnen, und das spiegelt sich auch in der Qualität der Konzepte und der Präsentationen der Studenten wider. Immer wenn ich denke „das ist nicht mehr zu toppen“, überraschen mich die jungen Leute mit noch besseren Ideen und Auftritten.

EBT: Wie zeigt sich der Erfolg des Wettbewerbs? 

Jens Plinke: Seitdem wir die Challenge vor sieben Jahren gestartet haben, haben rund 30.000 Studenten teilgenommen. Das sind 30.000 junge, motivierte Leute, die Henkel besser kennengelernt haben und die wir besser kennenlernen durften. Auch wenn die Henkel Innovation Challenge keine reine Recruiting-Veranstaltung ist, haben wir schon viele Teilnehmer für Henkel gewinnen können – für ein Praktikum oder auch eine Festeinstellung. Einige Kandidaten haben schon eine beachtliche Karriere bei Henkel hingelegt. Was mich persönlich besonders freut, sind die über 70.000 Facebook-Fans der Henkel Innovation Challenge.  Das zeigt, wie groß das Interesse der Studenten ist.

EBT: Was müssen Talente mitbringen, um für Henkel attraktiv zu sein?

Jens Plinke: Wir schauen uns immer die Gesamt-Persönlichkeit an. Eine gute Ausbildung und sehr gute Noten sind eine gute Voraussetzung, aber eben nicht alles. Wir möchten herausfinden, welcher Mensch dahinter steht. Wir suchen junge Menschen, die ein hohes Maß an Eigeninitiative, Offenheit und Neugierde mitbringen. Natürlich sind auch erste praktische Erfahrungen in Form von „klassischen“ Praktika in der Wirtschaft wichtig, um in einem globalen Konzern wie Henkel einzusteigen. Aber vor allem ist es uns wichtig, dass man mit Begeisterung und Leidenschaft hier arbeitet.

Henkel_Innovation_Challenge_2

EBT: Wie finden Sie potentielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Henkel Innovation Challenge?

Jens Plinke: Das wichtigste bei der Ansprache potentieller Teilnehmer ist für uns der persönliche Kontakt. Wir fahren direkt an die Universitäten, um uns vor Ort mit den Studenten zu unterhalten – beispielsweise auf Karrieremessen oder in Workshops zum Thema Innovationen. Im letzten Jahr haben wir allein 40 Universitäten in ganz Deutschland besucht, um den Wettbewerb bekannt zu machen. Parallel haben wir eine internationale Werbekampagne gestartet, die sich stark auf die Online- und Social Media-Kanäle konzentriert. Insbesondere unsere Facebook-Seite nutzen wir, um in einen direkten Dialog mit den jungen Leuten zu treten.

EBT: Wie überzeugen Sie Kolleginnen und Kollegen, sich als Jurymitglieder und Mentoren zu engagieren?

Jens Plinke: Mittlerweile ist die Henkel Innovation Challenge bei uns im Unternehmen so bekannt, dass ich eigentlich nicht mehr viel Überzeugungsarbeit leisten muss. Die Kollegen schätzen den direkten Kontakt mit den Studenten und erleben, dass die Zusammenarbeit eine Bereicherung für beide Seiten ist. Es ist immer wieder toll zu sehen, wie intensiv der Austausch zwischen den Henkel-Managern und den Studenten ist.

EBT: Was begeistert Sie persönlich besonders an dem Event und was motiviert Sie, die Henkel Innovation Challenge immer weiter zu entwickeln?

Jens Plinke: Das hohe Niveau der Ideen und die Leidenschaft, mit der die Konzepte präsentiert werden, sind beeindruckend. Ich habe das Gefühl, dass sie jedes Jahr noch kreativer werden. Die internationale Atmosphäre des Wettbewerbs, der Austausch von jungen Menschen aus der ganzen Welt – von China, Brasilien, USA, Italien über Dubai – das ist einfach spannend und toll. Die Studenten repräsentieren ihre Nation teilweise mit viel Stolz und Kreativität. Einmal kam das mexikanische Team beispielsweise mit riesengroßen Sombreros im Hotel an. Es macht mir jedes Jahr wieder Spaß, so viele junge, begeisterte Menschen kennen zu lernen.

EBT: Vielen Dank für das Gespräch, Herr Plinke!