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Oxford, Stanford, Cambridge und Co: So gewinnen Unternehmen die Studierenden der Top-Unis

Wer an einer der renommiertesten Universitäten der Welt studiert, kann hohe Ansprüche an seinen zukünftigen Arbeitgeber stellen. Doch was wünschen sich diese Studierenden konkret? Was wollen sie in ihrer Karriere erreichen? Und unterscheidet es sich von den Vorstellungen der Durchschnittsstudenten? Spannende Fragen für Arbeitgeber, die für Top-Talente attraktiv sein möchten!

High Achievers

Um Antworten zu liefern, hat Universum eine Sonderauswertung seiner weltweiten Studentenbefragungen angefertigt. Berücksichtigt wurden die Umfrageergebnisse von 18.000 jungen Menschen aus zehn Ländern*, die aktuell an einer der 200 weltweit besten Universitäten Wirtschaftswissenschaften studieren oder kürzlich ihren Abschluss gemacht haben. Im Bericht werden sie kurz „High Achievers“ genannt. Die Auswahl der Universitäten erfolgte anhand des „Times Higher Education Ranking 2015-2016“. Aus Deutschland mit dabei: etwa die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg sowie die Humboldt-Universität zu Berlin.

Die Karriereziele der „High Achievers“

Sicher: Work-Life-Balance wünschen sich alle. Doch davon abgesehen, zeigen sich zwischen den Studierenden der Top-Unis und den übrigen Umfrageteilnehmern einige bemerkenswerte Unterschiede. So ist dem Durchschnitt eine sichere und verlässliche Anstellung besonders wichtig, den „High Achievers“ dagegen nicht so sehr. Die Angst, eines Tages den Arbeitgeber zu verlieren, treibt sie offenbar seltener um – man könnte sagen: Sie sind sich ihres Wertes bewusst. Eine größere Rolle spielt für sie das Karriereziel, eine Führungsaufgabe zu übernehmen. Zudem legen sie besonders viel Wert auf Herausforderungen – seien sie intellektuell oder im Wettbewerb mit anderen.

Ethische Standards? Uninteressant!

Auch, was die Ansprüche an einen Arbeitgeber betrifft, haben die „High Achievers“ spezifische Prioritäten. Bemerkenswert ist die Tatsache, dass ethische Standards für den Durchschnittsstudenten eine weitaus größere (!) Rolle spielen als für die Studierenden der Top-Unis: Nur 26 Prozent der „High Achievers“ legen großen Wert darauf – gegenüber 32 Prozent der übrigen Studierenden. Besonders bei uns in Deutschland sind ethische Standards nichts, mit dem Unternehmen Top-Talente locken könnten: Hier ist das Interesse weltweit am geringsten und liegt bei gerade einmal 12 Prozent.

Was dagegen für die Studierenden der renommiertesten Universitäten eine besonders hohe Bedeutung hat, ist das Prestige des Unternehmens. Eine strahlende Arbeitgebermarke ist das A und O, wenn es darum geht, junge Talente für das eigene Unternehmen zu begeistern. Die „High Achievers“-Studie belegt, dass dies umso mehr gilt, wenn die Absolventen der Top-Universitäten rekrutiert werden sollen.

 

*China, Deutschland, Großbritannien, Hongkong, Kanada, Norwegen, Schweden, Schweiz, Singapur, USA

Mehr zum Thema im kostenlosen eBook „Attracting High Achievers“, dem ersten Teil unserer achtteiligen „Future Talent Insight“-Serie 2016: http://bit.ly/2bwfL08