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Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt: Initiative „Wir zusammen“

Nach der Ersthilfe für Asylsuchende besteht die aktuelle Herausforderung zunehmend darin, Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Hier sind auch die deutschen Unternehmen gefordert, passende Instrumente zu entwickeln. Die Initiative „Wir zusammen“ zeigt, welche Projekte es bereits gibt. Sie setzt damit ein wertvolles und motivierendes Signal für Integration.

Als eine Plattform zur Bündelung der Integrationsprojekte der deutschen Wirtschaft bietet  die Initiative „Wir zusammen“ auf ihrer Website www.wir-zusammen.de Unternehmen die Möglichkeit, ihre Projekte zu präsentieren. Entstanden Ende letzten Jahres aus einem Dialog verschiedener Unternehmer möchte sie damit bestehendes Engagement sichtbar machen, bündeln und wertschätzen.

Inspiration und Orientierung bieten

Gleichzeitig finden Unternehmen, die sich ebenfalls gerne für die Integration von Flüchtlingen engagieren möchten, hier Ideen und Orientierung für eigene Projekte. „Wir hoffen natürlich, dass wir möglichst viele Unternehmen zum Mitmachen inspirieren, sodass wir großflächig zeigen können: Deutschland ist ein offenes und tolerantes Land“, sagt Dr. Julia Sosnizka, eine der beiden Leiterinnen des Projektbüros.

Damit das gelingt, gilt es die Initiative auch bundesweit bekannt zu machen. Neben klassischer Pressearbeit konnten mit Unterstützung verschiedener Medienhäuser eine Anzeigenkampagne sowie eine TV-Kampagne realisiert werden.

Grundlagen schaffen versus Direkteinstieg

Generell lassen sich die präsentierten Integrationsprojekte in zwei Kategorien einteilen: Eine besteht im Schaffen von Grundlagen durch das Anbieten von Sprachkursen. An deren Ende erhalten die Flüchtlinge ein Sprachzertifikat, mit dem sie für die weitere Integration in den Arbeitsmarkt qualifiziert sind. Die zweite Kategorie umfasst Wege zum Direkteinstieg und adressiert Flüchtlinge, die bereits ausreichend Sprach- bzw. Fachkenntnisse haben. Je nach Qualifikation erhalten sie ein Angebot für einen Praktikums- oder Ausbildungsplatz bzw. ein Training on the Job.

Unternehmen aller Größe können teilnehmen

An der Initiative „Wir zusammen“ können prinzipiell Unternehmen jeder Branche und Größe teilnehmen: Unter den aktuell 44 Unternehmen, von denen 36 bereits beim Start dabei waren, sind sowohl mittelständische Firmen als auch namhafte Dax-Konzerne. Weitere Unternehmen folgen in Kürze. „Es geht dabei nicht um die Größe der Projekte: Wichtig ist, dass wir in der Breite wirken, das heißt vor Ort in den Regionen. Da ist ein Handwerksbetrieb, der drei Ausbildungsplätze zur Verfügung stellt, genauso wertvoll wie ein Dax-Unternehmen“, erklärt Sosnizka.

Konkret geplante und auf Langfristigkeit angelegte Projekte

Einige Kriterien gilt es dennoch zu erfüllen: Die Aktivitäten müssen entweder bereits begonnen haben oder in Kürze starten und auf Langfristigkeit ausgelegt sein. Weitere Voraussetzung ist, dass die Unternehmen und ihre Mitarbeiter persönlich in dem Projekt involviert sind. Es geht bei „Wir zusammen“ nicht um reine Sach- oder Geldspenden. Die Bandbreite möglicher Projekte ist groß und reicht vom kulturellen Austausch über Sprachkurse und Mentoren-Programme bis hin zur Bereitstellung von Praktikums- und Ausbildungsplätzen.

Sofern die Projekte diese Kriterien erfüllen steht einer Teilnahme an der Initiative „Wir zusammen“ nichts mehr im Weg: „Interessierte Unternehmen können sich über den auf der Website angegebenen Kontakt einfach bei uns melden und wir stimmen alles Weitere umgehend mit ihnen ab“, so Sosnizka.