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Auf allen Kanälen: Wo sich Studierende der Ingenieurwissenschaften über Arbeitgeber informieren

Weltweit investieren Arbeitgeber viel Zeit und Geld, um ihre Botschaften über die verschiedensten Kommunikationskanäle zu streuen – oft mit dem Ziel, junge Ingenieurinnen und Ingenieure für ihr Unternehmen zu gewinnen. Doch nicht immer treffen sie dabei die richtige Wahl. Universum fragte Studierende rund um den Globus, wo sie Informationen über mögliche Arbeitgeber einholen. Im Durchschnitt sind es sieben bis acht verschiedene Kommunikationskanäle, die bei der Suche nach einem potentiellen Arbeitgeber genutzt werden. Bei den Ingenieurinnen und Ingenieuren sind am häufigsten die digitalen Kanäle im Einsatz: 84 Prozent von ihnen nutzen sie. Der persönliche Kontakt spielt für 72 Prozent eine Rolle bei der Arbeitgeberwahl; Print-Publikationen werden von 63 Prozent der Befragten zurate gezogen.

Besonders stark genutzt: Karriereseiten

Was die konkreten Informationsquellen betrifft, liegen für die Studierenden der Ingenieurwissenschaften die Karriereseiten der Unternehmen auf Platz eins: Über die Hälfte der Befragten nutzen sie für ihre Recherchen. Auf Platz zwei folgen die Karrieremessen, die von 45 Prozent der angehenden Ingenieure besucht werden. Auch Arbeitgeberpräsentationen an den Hochschulen gehören weltweit zu den beliebtesten Informationsquellen – nicht jedoch in Deutschland. Hierzulande zählen stattdessen Jobbörsen zu den drei am häufigsten genutzten Kommunikationskanälen. In England sind Webseiten zur Berufsberatung besonders beliebt, während andernorts – zum Beispiel in Brasilien und Russland – TV-Werbungen und soziale Medien eine größere Rolle spielen.

Auch ein Blick auf andere Studienrichtungen zeigt, dass die Präferenzen der Zielgruppen hinsichtlich der Kommunikationskanäle sehr unterschiedlich ausfallen. So haben etwa bei den Wirtschaftsstudierenden die sozialen Netzwerke weltweit eine größere Bedeutung als für die angehenden Ingenieure. Eine große Rolle spielt außerdem, welche Phase des Rekrutierungsprozesses durch die Kommunikation unterstützt werden soll. Geht es darum, Aufmerksamkeit zu schaffen? Dann können zum Beispiel Karrieremagazine die richtige Wahl sein. Oder geht es vielmehr darum, den Wunsch zu verstärken, bei dem Unternehmen arbeiten zu wollen – nachdem der Arbeitgeber bereits bekannt und grundsätzlich in Betracht gezogen wurde? Dann könnten fachliche Netzwerke ein geeigneter Kommunikationskanal sein.

Es bleibt festzuhalten: Nur wer seine Zielgruppen genau definiert und sich bewusst macht, was er mit seiner Kommunikation erreichen will, wird damit Erfolg haben – und dabei viel Geld sparen.

Wichtige Fragen bei der Wahl des Kommunikationskanals:

Wer ist unsere Zielgruppe?

  • Wie alt ist sie?
  • Wo lebt sie?
  • Was ist ihr fachlicher Hintergrund?

In welcher Phase des Bewerbungsprozesses
wollen wir unsere Zielgruppe erreichen?

  • Haben wir ein Bekanntheitsproblem?
  • Geht es darum, dass potentielle Bewerber mehr über unser Unternehmen erfahren?
  • Ist es besonders wichtig, das Interesse, bei zu uns zu arbeiten, zu verstärken?
  • Geht es darum, mehr Bewerbungseingänge zu erhalten?

Sie wollen mehr darüber erfahren, welche Kommunikationskanäle Ihre Zielgruppen nutzen? Sie haben Interesse an unseren internationalen Student Surveys? Dann freuen wir uns auf Ihren Anruf!