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Weltweite Millennial Studie: Was Millennials unter „herausfordernder Arbeit“ verstehen

Die jungen Menschen von heute sind die Arbeitskräfte von morgen. Die Generation der so genannten Millennials, die heute zwischen 18 und 30 Jahre alt sind, werden schnell erwachsen – falls sie es nicht bereits sind. Und Arbeitgeber stehen vor der Herausforderung, sie zu fordern und zu inspirieren. Millennials sind technik-affin, unabhängig und begierig darauf, ihr Leben nach ihren eigenen Vorstellungen zu gestalten. Wenn Arbeitgeber den Blick vor diesen Herausforderungen verschließen, stehen ihnen harte Zeiten bevor. Denn es gilt, Stellen zu besetzen. In nur fünf Jahren werden Millennials die Hälfte aller Arbeitskräfte ausmachen. Also heißt es loszulegen und herausfordernde Karriereperspektiven zu bieten!

Die Millennials dieser Welt haben unterschiedliche Vorstellungen davon, was eine Herausforderung ist. Gemeinsam mit INSEAD und The Head Foundation hat Universum eine Studie durchgeführt, um herauszufinden, was sich die neue Generation in Bezug auf ihre Arbeitsstelle wünscht und was sie braucht. Die Antworten wichen voneinander ab: In einigen teilen der Welt wollten die Befragten hart arbeiten und ihre Komfortzone verlassen, in anderen dagegen wollten sie Freiheit und die Möglichkeit, sich on the Job weiterzubilden. Zum Beispiel ist in Irland, Schweden und Brasilien der Anteil derer besonders groß, die unter einer herausfordernden Arbeit eine verstehen, für die sie ihre Komfortzone verlassen. Demgegenüber sehen es in Polen, Paraguay und Argentinien besonders viele als herausfordernd an, Tag für Tag Neues zu erlernen. Arbeitgeber sollten das im Hinterkopf behalten – genau so wie die folgenden generellen Empfehlungen, wie sich für Millennials, die jetzt ins Arbeitsleben treten, Herausforderungen gestalten lassen.

Projektmanagement für Freiwillige

Typischerweise stellen sich Millennials der Herausforderung, die Welt zu einem besseren Ort zu machen. Laut „Business Insider“ kümmern sich diese Arbeitnehmer mehr darum, die Dinge für andere zu verbessern, als um die Größe ihres Gehaltsschecks. Einer der besten Wege, um ihr Interesse zu wecken, ist es also, ihnen Jobs zu geben, die einen Einfluss auf andere haben.

Viele kleine Unternehmen verfügen nicht über das Budget, groß angelegte Initiativen ins Leben zu rufen, aber sie können jemanden einstellen, der ein Team aus Freiwilligen koordiniert, die an einem gemeinnützigen Projekt arbeiten. Eine Managementrolle, in der ein junger Mensch ein Team aus Freiwilligen führt, wäre eine ideale Herausforderung für viele Millennials.

Allerdings zeigt unsere Studie auch, dass die Bereitschaft der Millennials, an der Verbesserung der Gesellschaft mitzuarbeiten, nicht überall gleich groß ist: Zum Beispiel ist dieser Aspekt in Ländern wie Südafrika und Nigeria sehr viel wichtiger als im asiatischen und pazifischen Raum. Meist werden Millennials in Westeuropa oder Nordamerika zusammen betrachtet. Doch unsere Studie verdeutlicht, wie wichtig ist, diese Generation auf lokaler Ebene zu verstehen.

Technologieabhängige Jobs

Millennials sind sehr technik-affin. Die meisten jungen Menschen verbringen Zeit in den Sozialen Medien wie Facebook oder Twitter, wissen, wie man Google nutzt, um Informationen zu finden, und sind über Smartphones oder andere mobile Geräte mit dem Internet verbunden. Sie erwarten, dass sie Online-Tools und Smartphone Apps nutzen können, um ihren Job zu erledigen, und bringen wenig Verständnis auf für Jobs, die ihre Möglichkeiten einschränken, weil dort keine geeigneten Technologien zur Verfügung stehen. Tatsächlich bevorzugen es die meisten, ihre eigenen Geräte mitzubringen und für die Arbeit zu nutzen. Um das Interesse dieser Generation aufrecht zu erhalten, sollten Arbeitgeber die Ausgereiftheit ihrer IT mit anderen Unternehmen messen und sich weiterentwickeln, indem sie ihren Mitarbeitern zahlreiche herausfordernde Aufgaben stellen, die den Einsatz innovativer Technologien erfordern.

Jobs mit einem Minimum an Management

Millennials sind unabhängigere Geister als ihre älteren Kollegen. Während vorhergehende Generationen erwarteten, dass sie sich erst auf eine gewisse Position hocharbeiten müssen, bevor sie mehr Freiheiten haben, erwarten Millennials, dass sich die Führung von oben auf ein Minimum beschränkt. Sie bevorzugen die Herausforderung, Ziele selbst zu erreichen – mit Methoden die sie sich selbst erarbeiten, statt lediglich Aufträge ihres Chefs abzuarbeiten. Die Tendenz, ein so genanntes Micromanagement zu vermeiden, ist vor allem ein nordamerikanisches und westeuropäisches Phänomen. Für Millennials in der asiatisch-pazifischen Region gilt dies dagegen (noch) nicht. Dieser Befund könnte sich aber im Laufe der Zeit ändern, denn die aufstrebenden Märkte in der Region Asien-Pazifik wachsen weiter und verlangen schnelle und rechtzeitige Entscheidungen.

Herauszufinden, wie sich Millennials begeistern lassen, ist eine Wissenschaft für sich. Arbeitgeber müssen diese neue Generation von Arbeitnehmern verstehen, denn in sechs oder sieben Jahren werden sie die Mehrheit in den Unternehmen stellen. Die Forschung von Universum zeigt, dass Millennials oft bestimmte Bedürfnisse und Erwartungen in Bezug auf die Arbeitswelt haben, aber der beste Weg, sie adäquat herauszufordern, ist und bleibt, mit ihnen zu sprechen und herauszufinden, was sie von dem spezifischen Unternehmen erwarten und wünschen. Ein persönliches Meeting ist einer ihrer präferierten Arten, zu kommunizieren, doch statt Recruitern oder dem CEO wollen sie ganz gewöhnliche Mitarbeiter treffen, da sie diesen die größte Glaubwürdigkeit zusprechen.

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