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MINT-Professionals nutzen Soziale Medien für Karriereinformationen

Das ergibt die MINT-Auswertung der Young Professional-Studie 2015 von Universum. Unter den befragten jungen Berufstätigen sind auch jene aus den Fachbereichen Ingenieurwesen, IT, Informatik und Naturwissenschaften. Um diese auf dem Arbeitsmarkt momentan sehr begehrte Zielgruppe im Rahmen von Personalmarketing und Recruiting erfolgreich anzusprechen, sind neben den passenden Botschaften auch die richtigen Kanäle von Bedeutung. Doch welche sind das?

Digital schlägt Print

Generell stehen bei MINT-Professionals die digitalen Medien an erster Stelle, wenn sie sich über potenzielle Arbeitgeber informieren möchten.  Print, persönliche Kanäle oder TV werden weniger häufig genutzt. Könnte die – insbesondere bei den Informatikern  gegebene – berufliche Affinität und Vertrautheit mit Technik und digitalen Medien hier eine Rolle spielen? MINT-Professionals suchen vor allem in Jobbörsen und Karrierewebsites potentieller Arbeitgeber nach entsprechenden Informationen. Und immerhin 38 Prozent nutzen dafür auch Soziale Medien. Die zielgruppenspezifische Ansprache über E-Mail ist dagegen nur für 16 Prozent der Mint-Professionals relevant. Spannend ist das vor allem vor dem Hintergrund, dass E-Mail-Marketing allgemein immer noch als Königsdisziplin gilt. Besteht hier eine Sättigung?

Innovative Ansätze sind willkommen

Arbeitgeber haben im Rahmen der neuen technischen Möglichkeiten insbesondere im Bereich der Online-Kommunikation innovative alternative Wege entwickelt, um Talente anzusprechen. MINT-Professionals scheinen durchaus aufgeschlossen diesen neuen Ansätzen gegenüber: Das betrifft zum Beispiel virtuelle Mentoring-Programme, die fast die Hälfte der MINT-Professionals nutzen würden. Das scheint für Unternehmen eine gute Möglichkeit, mit potentiellen Bewerbern ins Gespräch zu kommen.

Die richtige Kombination ist entscheidend

MINT-Professionals nutzen generell alle Medien, wie Digital, Print und persönliche Kanäle – allerdings für unterschiedliche Formate und Informationen. Während sie beispielsweise in Printmedien klassische Stellenanzeigen suchen, nutzen fast zwei Drittel der Befragten die digitalen Medien zum Lesen von Interviews mit Mitarbeitern sowie Mitarbeiterprofilen. Das belegt das große Potential für Unternehmen, mit authentischen Inhalten und klaren Profilen über Online-Kanäle die gewünschte Zielgruppe wirklich zu erreichen. Hinzu kommt der wertschätzende Aspekt, die eigenen Mitarbeiter im Rahmen der Personalkommunikation zu Wort kommen zu lassen bzw. einzubinden – und sie damit zu Experten und Repräsentanten der eigenen Marke werden zu lassen.

Facebook, Xing und Youtube werden privat und beruflich genutzt

Wenig überraschend: Die von MINT-Professionals meist genutzten Sozialen Medien sind Facebook, Xing, Youtube und LinkedIn. Und sie werden – in unterschiedlichem Ausmaß – für private und berufliche Zwecke genutzt: Xing eher beruflich und Facebook mehr privat. Dennoch: Immerhin ein Drittel nutzt Facebook bereits auch für berufliche Zwecke. Sind diese Plattformen im Kommunikations- und Informationsverhalten dieser Zielgruppe bereits so fest etabliert, dass sie als gleichwertige Kanäle für die Personalkommunikation und Recruiting funktionieren? Zumindest für die MINT-Professionals scheint das Realität zu sein. Der größte Vorbehalt, Facebook auch beruflich zu nutzen, lag übrigens Teilen von privaten Social-Media-Inhalten mit dem Karrierenetzwerk. Spannend ist auch, dass 85 Prozent der Befragten, die in den Sozialen Medien nach Arbeitgeberinformationen gesucht haben, auf der Suche nach vakanten Stellen waren. Werden die Stellenanzeigen bald aus den Tageszeitungen verschwinden und stattdessen in unseren Facebook News erscheinen?  An zweiter Stelle stehen Informationen über Arbeitsbedingungen bzw. das Arbeitsklima – klassische Inhalte für Mitarbeiterinterviews und –profile.

Soziale Medien zum Aufbau der eigenen Marke nutzen

Wem glauben MINT-Professionals eigentlich am meisten, wenn es um Informationen über potentielle Arbeitgeber geht? Hier stehen Experten aus dem Fachbereich sowie Alumnis, die bei dem Arbeitgeber gearbeitet haben, an erster Stelle. Vor dem Hintergrund der oben beschriebenen Ergebnisse wird damit das Potenzial der indirekten Kanäle noch einmal ganz deutlich: Für die MINT-Professionals scheinen die Sozialen Medien zunehmend geeignet, um die eigene Marke zu stärken und die richtigen Talente erfolgreich anzusprechen.

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