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Intellektuelle Herausforderung gesucht: Worauf MINT-Absolventinnen bei der Arbeitgeberwahl achten

Sie sind extrem gefragt: weibliche Nachwuchskräfte mit einem Abschluss in einem der sogenannten MINT-Studiengänge, also in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften oder Technik. Wie kann es Arbeitgebern gelingen, diese begehrte Zielgruppe für sich zu gewinnen? Basierend auf der aktuellen Young-Professional-Umfrage zeigt eine neue Studie von Universum, was jungen berufstätigen Frauen mit MINT-Hochschulabschluss bei der Arbeitgeberwahl wichtig ist – und wie gravierend sich ihre Präferenzen von denen ihrer männlichen Kollegen unterscheiden. 

Weiterentwicklung steht hoch im Kurs

Ein attraktives Grundgehalt ist für beide Geschlechter gleichermaßen attraktiv. Doch während Arbeitgeber bei männlichen MINT-Absolventen mit interessanten Produkten und Dienstleistungen sowie Innovation punkten können, lässt dies die weiblichen Nachwuchskräfte eher kalt. Sie legen stattdessen besonders großen Wert auf ein freundliches Arbeitsumfeld, auf Führungskräfte, die ihre Entwicklung fördern, und auf vielfältige Arbeitsaufgaben. Kurzum: Sich – in einer angenehmen Arbeitsumgebung – weiterzuentwickeln, steht bei den MINT-Absolventinnen hoch im Kurs. So nennen sie als meist gewünschte Zusatzleistung Weiterbildungsmöglichkeiten, während den Männern vieles andere wichtiger ist – zum Beispiel eine betriebliche Altersvorsorge oder ein Firmenwagen.

Führungspositionen erscheinen wenig attraktiv

Wenige Frauen streben dabei eine Führungsposition an: Nur 23 Prozent der Frauen mit MINT-Abschluss haben sich das Ziel gesetzt, eine Führungskraft mit leitender Funktion zu werden – bei den Männern sind es dagegen 41 Prozent. Zudem verfolgt nur jede fünfte Frau das Karriereziel, technischer oder Fachexperte zu werden. Auch hier der Vergleich zu den Männern: Dort ist es gut jeder Dritte. Welche Ziele verfolgt der weibliche MINT-Nachwuchs stattdessen? Vor allem ist er auf der Suche nach einer ausgewogenen Work-Life-Balance. Doch auch die intellektuelle Herausforderung ist für weibliche Young Professionals mit MINT-Abschluss immens wichtig: 59 Prozent der befragten Frauen nannte dies als eines ihrer wichtigsten Karriereziele, während dies nur 42 Prozent der befragten Männer anführten.

Für Arbeitgeber bedeuten diese Ergebnisse: Wenn es gelingen soll, weibliche Nachwuchskräfte mit einem der begehrten MINT-Abschlüsse zu gewinnen, müssen sie völlig andere Argumente liefern, als die, mit denen sie den männlichen Nachwuchs für sich begeistern können. Die klassische Karriereleiter wollen nur wenige Frauen mit MINT-Abschluss erklimmen. Doch stehenzubleiben kommt für sie ebenso wenig infrage – ganz im Gegenteil: sich weiterzuentwickeln und herausfordernde Aufgaben zu übernehmen, ist für viele der Studienteilnehmerinnen essentiell.

Ergebnisse der Young-Professional-Umfrage 2016 als Snapshot-Präsentation Fordern Sie die Snapshot-Präsentation an – und erhalten Sie einen detaillierten Einblick in die Ergebnisse der Young-Professional-Umfrage 2016 von Universum! [pardot-form id="21638" title="DEPS - Rankings 2016"]