Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Die Persönlichkeit zählt

Personas

Wie Persönlichkeitsprofile Einstellungsentscheidungen beeinflussen.

„Welcher Persönlichkeitstyp sind Sie?“ – für gewöhnlich ist das keine Frage, die man in einem Bewerbungsgespräch mit einer Führungskraft erwarten würde, vor allem nicht in den vergangenen Jahrzehnten. Doch haben Persönlichkeitsprofile, Softskills und „Cultural Fit“ eine immer größere Bedeutung für Arbeitgeber.

Hierfür gibt es zwei einfache Gründe. Erstens haben Unternehmen erkannt, was für einen großen Einfluss diese Faktoren nicht nur auf den Erfolg des Einzelnen haben, sondern auch auf den Zusammenhalt der gesamten Organisation. Zweitens steht den Recruitern nun die nötige Technologie zur Verfügung, um spezifische Eigenschaften über preiswerte, interaktive Wege wie die sozialen Medien herauszufiltern.

Letztlich bedingt auch der wachsende Stellenwert des Employer Branding einen stärkeren Fokus auf passende Persönlichkeiten. Wie könnte schließlich ein Unternehmen nach außen ein einheitliches Bild abgeben, ohne dass seine Mitarbeiter dieses Bild verkörpern? Damit die Kommunikation konsistent ist, sind Markenbotschafter gefragt, die für die gleichen Werte stehen – ob für die Arbeitgeber- oder die Unternehmensmarke.

Unsere Studie „2020 Outlook“ zeigt, dass Persönlichkeitsprofile von Talenten in den nächsten fünf Jahren weiter an Bedeutung gewinnen werden. Das heißt für viele Unternehmen auch: Sie müssen definieren, wer die Verantwortung für Employer-Branding-Aktivitäten trägt. Wie im Blog-Beitrag „Employer Branding zwischen Wunsch und Wirklichkeit“ beschrieben, herrscht in so manchem Unternehmen Uneinigkeit darüber, wer für die Arbeitgebermarke verantwortlich zeichnet. Dabei machen es unklare Zuständigkeiten nahezu unmöglich, Persönlichkeitsprofile zu identifizieren und mit ihnen zu arbeiten.

„Cultural Fit“ statt Arbeitserfahrung?

Faktoren wie „Cultural Fit“ und Persönlichkeit gewinnen gegenüber der Arbeitserfahrung an Boden, wie die „2020 Outlook“-Studie belegt: Zwar nannten 58 Prozent der befragten CEOs „Arbeitserfahrung“ als besonders wichtigen Faktor bei der Besetzung von administrativen oder leitenden Positionen. Doch mit 48 Prozent liegt das „Persönlichkeitsprofil“ bereits dicht dahinter.

Es wird deutlich: Während der Arbeitserfahrung nach wie vor große Bedeutung beigemessen wird, beginnen die meisten Recruiter, sich von diesem Fokus zu lösen und einen ganzheitlicheren Blickwinkel einzunehmen. War es früher wichtig, dass der Kandidat über einen akademischen Abschluss an einer bestimmten Hochschule verfügt, wird dies jetzt von gerade einmal 16 Prozent der Befragten als relevant erachtet. Beginnen die Unternehmen damit, die traditionellen Bildungswege der modernen Arbeitskräfte infrage zu stellen? Nehmen sie die Sache selbst in die Hand, indem sie Verantwortung für die fachliche Ausbildung und Entwicklung ihrer Mitarbeiter übernehmen?

Auch Mitarbeitern ist der „Cultural Fit“ wichtig

Der „Cultural Fit“ ist nicht nur ein wichtiges Kriterium aus Sicht von Arbeitgebern, sondern auch ein entscheidender Faktor für die Mitarbeiter. Unsere Studien zeigen: Fast jeder dritte Befragte hat Angst davor, keinen Job zu finden, der seiner Persönlichkeit entspricht. Wenn Millennials in Führungspositionen aufsteigen, werden sie nicht nur – wie vorhergehende Generationen – nach Sicherheit suchen. Sie haben einen umfassenderen Blick auf ihre Karriere, die sie nach zwischenmenschlichen Faktoren beurteilen – und danach, ob sie zu ihnen passt.

Das althergebrachte Arbeitgeber-Arbeitnehmer-Verhältnis unterliegt einem rasanten Wandel, wie unsere Studien zeigen. Vieles deutet darauf hin, dass es künftig immer weniger auf formelle Qualifikationen und immer mehr auf Kommunikation und Persönlichkeit ankommen wird.

Unter folgendem Link können Sie jetzt eine 4-teilige (kostenlose) eBook-Serie zur „2020 Outlook“-Studie bestellen: www.universumglobal.com/2020outlook