Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Sinnvolle Arbeit gewinnt weltweit an Attraktivität

Die aktuelle Auswertung der nationalen Umfragen unter Studierenden wirtschaftsnaher Fachbereiche der weltweit zwölf größten Volkswirtschaften gewährt spannende Einblicke in globale Tendenzen. Demnach sind für Studierende weltweit vor allem Unternehmen attraktiv, die ihnen Jobsicherheit und Work-Life-Balance bieten. Interessant ist, dass Jobs mit einem „inspirierenden Zweck“ (purposeful work) zunehmend an Attraktivität gewinnen. Darunter verstehen die Studierenden mehrheitlich einen Beitrag zur Verbesserung der Welt, eine erfüllende und sinnvolle Arbeit sowie ein Engagement, das Leben der Menschen zu verbessern.

Grundlage der Auswertung sind die nationalen Umfrageergebnisse von über 260 000 Studierenden aus Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Indien, Italien, Japan, Russland und den USA. Sie gaben Auskunft zu ihrer Einschätzung von Unternehmen als Arbeitgeber, ihren Karrierezielen und zu weiteren Themen rund um Beruf und Karriere.

Auf dieser Basis erstellte Universum auch das World’s Most Attractive Employer-Ranking (WMAE). Demnach bleibt Google der weltweit attraktivste Arbeitgeber. Das gilt sowohl für Studierenden der Wirtschaftswissenschaften als auch für Studierende der Ingenieurwissenschaften/Informatik. Für diese beiden Fachbereiche wird das Ranking jeweils separat erstellt. Google kann sich damit bereits im achten Jahr in Folge an der Spitze des weltweiten Universum-Rankings behaupten.

WMAE_2016_Top5

Finanzsektor verliert an Attraktivität

Sowohl in Deutschland als auch weltweit bleibt die Automobilindustrie weiterhin eine der attraktivsten Branchen. Etwas weniger gut steht es dagegen um den Finanzsektor: Dieser verzeichnet weltweit einen Attraktivitätsverlust. Bei den Nachwuchsökonomen verlieren zehn von zwölf Banken im Ranking ihre Positionen im Vergleich zum Vorjahr. Verbessern kann sich dagegen kein Finanzunternehmen. Einzig Goldman Sachs und Morgan Stanley konnten ihre Plätze halten.

Was machen diese Unternehmen anders? Liegt es wirklich an der Offenheit für digitale und soziale Medien? Zumindest Goldman Sachs lässt das vermuten. Das Unternehmen nutzt Snapchat, um beispielsweise seinen Recruiting-Kanal an Universitäten zu bewerben – und gewinnt damit einen Vorreiter-Vorteil auf der Plattform.

Zehn Unternehmen aus Deutschland in den weltweiten Top 50

Deutschland ist damit zweiter in der Gruppe der Länder mit den meisten Unternehmen in den weltweiten Top-50-Rankings. Es liegt damit direkt hinter den USA. Mit BMW Group (Platz 15), adidas group (Platz 19), Deutsche Bank (Platz 27), Daimler/Mercedes-Benz (Platz 36) und Volkswagen Group (Platz 40) zählen für die Studierenden der Wirtschaftswissenschaften fünf Unternehmen aus Deutschland zu den 50 beliebtesten Unternehmen weltweit. Bei den angehenden Ingenieuren und IT-Experten haben es sogar acht deutsche Unternehmen unter die Top 50 geschafft: BMW Group (Platz 4), Siemens (Platz 8), Daimler/Mercedes-Benz (Platz 19), Volkswagen Group (Platz 20), Bosch (Platz 35), BASF (Platz 36), Bayer (Platz 43) und adidas (Platz 44).

Länderspezifische Unterschiede beachten

Generell zeigen die Ergebnisse der weltweiten Auswertung ganz klar: Neben einigen Gemeinsamkeiten gibt es zahlreiche nationale Unterschiede. Unternehmen sind deshalb gut beraten, ihrer Employer-Branding-Strategie eine genaue Analyse zu Grunde zu legen und die Aktivitäten entsprechend auszurichten. Die jeweiligen länderspezifischen Zielgruppen weisen signifikante Unterschiede auf, sodass ein Employer-Branding-Ansatz im Sinne von ’one size fits all’ erfahrungsgemäß nicht funktioniert.

Weitere Informationen zu den World’s Most Attractive Employers 2016 finden Sie unter bit.ly/wmae2016

 

 

Über das World’s Most Attractive Employers-Ranking 2016 von Universum Das World’s Most Attractive Employers-Ranking (WMAE) fasst die nationalen Umfragen zusammen, die von Universum in den zwölf größten Volkswirtschaften der Welt unter Studierenden wirtschaftsnaher Studiengänge durchgeführt wurden – und zwar in Australien, Brasilien, China, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Kanada, Indien, Italien, Japan, Russland und in den USA. Insgesamt wurden für das Ranking 267 084 Studierende aus den wirtschaftswissenschaftlichen Fachbereichen und aus den Ingenieurwissenschaften bzw. Informatik zu ihrer Einschätzung von Unternehmen als Arbeitgeber, ihren Karrierezielen und zu weiteren Themen rund um Beruf und Karriere befragt. Weitere Informationen finden Sie unter bit.ly/wmae2016