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Studierende der Sozial- und Geisteswissenschaften: ein ungehobener Schatz für die deutsche Wirtschaft

Wenn von „wirtschaftsnahen Studienrichtungen“ die Rede ist, sind damit kaum die Sozial- und Geisteswissenschaften gemeint. Trotzdem finden zahlreiche Studierende aus diesen Fachbereichen ihren Platz in der freien Wirtschaft, und immer mehr Arbeitgeber erkennen ihr Potenzial – in Personalwesen, Marketing und Kommunikation, aber auch darüber hinaus. Das geschieht nicht nur aus der Not heraus, Stichwort: Fachkräftemangel. Vielmehr sind Studierende der Sozial- und Geisteswissenschaften in der Wirtschaft nicht nur Quer-Einsteiger, sondern haben oft auch den Ruf von Quer-Denkern– und die sind in Zeiten des digitalen Wandels gefragt.

Was sie sich von Arbeitgebern wünschen, welche Ziele sie sich für das Berufsleben stecken und welche Arbeitgeber für sie infrage kommen, zeigt der Student Survey von Universum. In diesem Jahr nahmen 4.812 Studierende aus den Geistes- und Sozialwissenschaften daran teil, 73 Prozent davon waren Frauen.

Was lässt einen Arbeitgeber attraktiv erscheinen?

Auch für Studierende der Sozial- und Geisteswissenschaften ist ein „attraktives Grundgehalt“ das Hauptargument, mit dem ein Arbeitgeber überzeugen kann. Allerdings liegen ihre Gehaltserwartungen weit unter denen anderer Fachbereiche. Während sie mit einem Einstiegsgehalt von knapp 35.000 Euro rechnen, gehen Studierende der Wirtschaftswissenschaften von etwa 45.000 Euro aus. Angehende Ingenieurinnen und Ingenieure halten sogar gut 47.000 Euro für realistisch.

Attraktivste Arbeitgebereigenschaften
für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften 2018

1. Attraktives Grundgehalt
2. Vielfältige Arbeitsaufgaben
3. Sichere Anstellung
4. Ein freundliches Arbeitsumfeld
5. Förderung zukünftiger Weiterbildung

Arbeitgeberattribute, die in den Geistes- und Sozialwissenschaften eine geringere Rolle als in anderen Fachrichtungen spielen, sind demnach ein hohes Einkommen in der Zukunft, interessante Produkte und Dienstleistungen sowie professionelles Training und Weiterentwicklung.

Wichtigste langfristige Karriereziele sind eine ausgewogene Work-Life-Balance sowie ein sicherer und beständiger Job. Sehr viel häufiger als andere Studierende verfolgen diejenigen aus den Geistes- und Sozialwissenschaften auch das Ziel, einer Sache gewidmet zu sein oder dem Gemeinwohl zu dienen.

Wer sind die beliebtesten Arbeitgeber?

Die beliebtesten Branchen sind der öffentliche Dienst, Forschung, Lehre, Aus- und Weiterbildung sowie Medien und Werbung. Dies spiegelt sich auch im Ranking der attraktivsten Arbeitgeber wieder – wobei hier auch ein Unternehmen wie Google vertreten ist, das auf den ersten Blick aus dem Rahmen fallen mag.

Die attraktivsten Arbeitgeber für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften 2018

1. Auswärtiges Amt
2. ZDF
3. Bundesamt für Migration und Flüchtlinge
4. ProSiebenSat.1 Media
5. Diakonie
6. Bundesnachrichtendienst
7. Google
8. Cornelsen Verlag
9. Caritas
10. Bundeskriminalamt

Der Blick auf die Rankings zeigt: Damit Wirtschaft und Studierende der Sozial- und Geisteswissenschaften zueinander finden, braucht es nicht nur den guten Willen der Unternehmen. Aufklärungsarbeit ist nötig. Viele Studierende aus den genannten Fachbereichen wissen schlichtweg nicht, dass sie überhaupt Chancen in der freien Wirtschaft haben – geschweige denn, welche das sein könnten.

Photo by Eliott Reyna on Unsplash

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