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Theorie versus Praxis: So verändern sich Karriereziele

Welche Erwartungen haben Studierende an ihre Karriere? Und wie ändern sich ihre beruflichen Ziele, wenn sie erst einmal ein paar Jahre gearbeitet haben? Unternehmen müssen die Antworten auf solche Fragen kennen, wenn sie diese Zielgruppen erfolgreich ansprechen und an sich binden wollen. Wichtige Erkenntnisse dazu lassen sich ableiten, wenn man die Ergebnisse unserer „Student Survey“ aus dem Jahr 2012 denen der „Professional Survey“ aus demselben Jahr gegenüberstellt. Hieran nahmen Akademiker mit durchschnittlich knapp vier Jahren Arbeitserfahrung teil.

Work-Life-Balance gewinnt an Bedeutung

In Bezug auf ihre Karriereziele haben beide Gruppen ähnliche Präferenzen, doch es zeigen sich spannende Verschiebungen: Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist für 54 Prozent der Studierenden ein wichtiges Karriereziel; bei den Young Professionals sind es sogar 61 Prozent. Eine mögliche Interpretation: Für viele junge Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer rückt genau dann, mit Anfang 30, das Thema „Familiengründung“ ins Visier. Und damit wird für sie die Frage immer drängender, wie sich Familie oder Freizeit mit dem Beruf vereinbaren lassen.

Intellektuelle Herausforderungen gefragt!

Nach den ersten Jahren im Job gewinnt auch das Karriereziel „intellektuell herausgefordert sein“ weiter an Bedeutung – hier liegt die Differenz zwischen Studierenden und Young Professionals sogar bei neun Prozentpunkten. Eine gewagte These: Manch ein Akademiker setzt noch höhere intellektuelle Herausforderungen voraus, als sie das spätere Berufsleben tatsächlich birgt. Sicher aber ist, dass junge Berufstätige auf der Arbeit ihre Kompetenz unter Beweis stellen wollen – und dass Unternehmen, die diese Talente an sich binden möchten, ihnen hierfür genügend Möglichkeiten bieten sollten.

Weniger wichtig erscheint den Young Professionals dagegen eine internationale Laufbahn. Während zu Studienzeiten fast jeder Vierte von einer Karriere im Ausland träumt, sind es bei den Berufstätigen nur 16 Prozent. Auch dies könnte der Tatsache geschuldet sein, dass für diese Altersgruppe das Privatleben einen hohen Stellenwert einnimmt. Deutlich sinkt auch der Anspruch, sich im Beruf dem Gemeinwohl zu widmen oder das Gefühl zu haben, dem öffentlichen Wohl zu dienen: Fast jeder fünfte Studierende nannte dies als Karriereziel, aber nur rund jeder zehnte Berufstätige.

Sie möchten mehr über die Karriereziele von Studierenden und Professionals erfahren, um Ihr Employer Branding noch gezielter auf Ihre Zielgruppen ausrichten zu können? Sprechen Sie uns an! Auch die erwähnten Studien sind direkt bei uns erhältlich.