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Stress lass nach! Was weibliche Millennials an Führungspositionen abschreckt

Eine missverstandene Generation zu verstehen – das ist das erklärte Ziel der internationalen „Millennial Survey“, die Universum gemeinsam mit INSEAD und der Head Foundation durchgeführt hat. Eine besonders spannende Frage, auf die die Studie Antworten gibt: Wie stark unterscheiden sich weibliche und männliche Millennials in ihren Ansichten zu Job und Karriere?

Das Ziel, eine Führungsposition einzunehmen, spielt unter weiblichen Befragten eine geringere Rolle als unter ihren männlichen Altersgenossen: Für 41 Prozent der Millennials ist es „sehr wichtig“, eine Führungsposition zu haben – bei den männlichen Studienteilnehmern liegt der Wert um 7 Prozent höher als bei den Frauen. Interessant wird es, wenn man dieses Ergebnis mit einem anderen verknüpft: Sehr viel häufiger als Männer nehmen Frauen Stress als einen ungewollten Nebeneffekt von Führungspositionen wahr.

Frauen fürchten ein hohes Stress-Level

Danach gefragt, was eine Führungs- oder Managementposition unattraktiv macht, nannten insgesamt fast die Hälfte der Befragten ein hohes Stress-Level – bei den weiblichen Millennials liegt der Wert aber um 16 Prozent höher als bei den Männern. Selten zuvor hat Universum in seinen Studien einen ähnlich großen Unterschied zwischen den Ansichten von Männern und Frauen beobachten können. Auch die Befürchtung, die eigene Work-Life-Balance in einer Führungsposition nicht realisieren zu können, schreckt besonders Frauen an Führungspositionen ab. 

Weibliche Millennials wissen unparteiische Manager zu schätzen

Ein weiteres Ergebnis, das für Arbeitgeber von großem Interesse sein dürfte, betrifft die unterschiedlichen Vorstellungen, die weibliche und männliche Millennials davon haben, was einen guten Manager ausmacht. Darüber herrscht generell geteilte Meinung: Jeweils etwa 30 Prozent der Studienteilnehmer bevorzugen einen Manager, der seinen Mitarbeitern Handlungsspielräume verschafft, einen, der ein technischer oder fachlicher Experte in seinem Gebiet ist, oder einen, der Leistung objektiv bewertet und seine Kriterien transparent macht. Es fällt auf, dass Frauen den letztgenannten Typus – den fairen und unparteiischen Manager – besonders häufig zu schätzen wissen. Auch sprachen sie sich besonders oft für einen Manager aus, der ihnen als Vorbild dienen kann.

Wichtiger als ein hohes Gehalt: Work-Life-Balance und Jobsicherheit

Kommen wir zum Schluss darauf zu sprechen, was Millennials in ihrer Karriere besonders wichtig ist: Ist ihnen Work-Life-Balance wichtiger als ein hohes Gehalt? Aber natürlich! Insgesamt bejahten dies 73 der Befragten, wobei der Zuspruch bei den Frauen etwas höher war als bei den Männern. Größer noch ist der Unterschied, wenn man nach der Bedeutung der Jobsicherheit fragt: Während etwa die Hälfte der Studienteilnehmer angab, dass ihnen Jobsicherheit wichtiger sei als ein hohes Gehalt, waren es auch hier besonders häufig die Frauen, unter denen diese Aussage auf Zustimmung stieß.

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