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Balanceakt, aber wozwischen? Was Studierende unter Work-Life-Balance verstehen

Eine ausgewogene Work-Life-Balance ist weltweit Karriereziel Nummer 1 unter Studierenden – sowohl bei Wirtschaftswissenschaftlern als auch bei angehenden Ingenieuren und IT-Experten. Die hohe Bedeutung der Work-Life-Balance ist das prägnanteste Kennzeichen der Generation Y. Doch so eindeutig der Befund, so vielfältig die möglichen Antworten auf die Frage: Was meinen Studierende eigentlich, wenn sie „Work-Life-Balance“ sagen?

Für Unternehmen haben Informationen hierzu immense Bedeutung, wenn sie junge Talente für sich gewinnen und langfristig halten möchten. Die meisten Arbeitgeber haben natürlich längst erkannt, dass es bei weitem nicht ausreicht, sich „Work-Life-Balance“ auf die Fahnen zu schreiben. Es muss konkrete Maßnahmen geben, die den vielfältigen Ansprüchen der heutigen und künftigen Mitarbeiter gerecht werden. Und diese Angebote müssen so kommuniziert werden, dass Absolventen davon überzeugt sind: „Hier werde ich meine persönlichen Vorstellungen umsetzen können.“ Keine leichte Aufgabe!

An erster Stelle: ein positives Arbeitsklima

Allgemein verbindet man mit „Work-Life-Balance“ die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Doch wenn man Studierende befragt, was sie unter dem Begriff verstehen, nennen sie am häufigsten einen Punkt, der sich auf den Bereich „Beruf“ beschränkt: ein positives Arbeitsklima. Dies zeigt die aktuelle Student Survey von Universum, für die bis März 2013 über 22.700 Studierende aus Deutschland befragt wurden. Erst an zweiter Stelle und mit deutlichem Abstand folgt die Aussage „Familien- und Karriereplanung stören sich nicht“. „Ausreichende Freizeit“ steht gerade einmal an zehnter Stelle.

Berufs- und Privatleben sollen „leicht“ sein

Work-Life-Balance, das heißt offenbar nicht mehr nur, verschiedene Lebenswelten miteinander in Einklang zu bringen. Es geht nicht darum, das „schwere“ Berufsleben so zu dosieren, dass ihm genügend „leichtes“ Privatleben gegenübersteht, damit die Balance stimmt. Die Grenzen verwischen, und sie verlieren für den Einzelnen an Bedeutung. Nein, junge Talente erwarten von Ihrem Berufsleben, dass es in keinem starken Kontrast zu ihrem sonstigen Leben stehen wird – dass eben beides als „leicht“ wahrgenommen werden kann.

Arbeitgeber müssen flexibel sein

Vom Arbeitgeber wird viel Flexibilität erwartet, wie sich bei der Auswertung für die Wirtschaftswissenschaftler zeigt: Am dritt- und vierthäufigsten nannten sie flexible Arbeitszeiten und flexible Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel Homeoffice. Auch ausreichende Erholungsphasen nach Belastungsspitzen stehen bei ihnen hoch im Kurs.

Große Unterschiede zwischen Frauen und Männern

Auffällig ist der große Unterschied zwischen den Geschlechtern: Während für 61 Prozent der Studentinnen die Work-Life-Balance ein besonders wichtiges Karriereziel ist, sprachen sich nur 47 Prozent ihrer männlichen Kommilitonen dafür aus. Die Vereinbarkeit von Karriere- und Familienplanung ist immer noch etwas, mit dem sich vor allem Frauen beschäftigen: Während dies für 38 Prozent der befragten Frauen zur Work-Life-Balance dazugehört, nannten nur 26 Prozent ihrer männlichen Kommilitonen diesen Punkt. Im Gegenzug ist die ausreichende Freizeit etwas, was vor allem männlichen Studierenden in den Sinn kommt, wenn von „Work-Life-Balance“ die Rede ist.

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