Universum ist führend in der Entwicklung von Arbeitgebermarken auf Basis breiter Marktforschung. Mit über 25 Jahren Erfahrung und Niederlassungen auf der ganzen Welt unterstützen wir multinationale Unternehmen, Talente zu finden und für sich zu gewinnen. Wir helfen ihnen, bessere Arbeitskräfte zu bekommen – ganz einfach.

Hauptsache flexibel: Welche Aspekte der Work-Life-Balance sind Young Professionals wirklich wichtig?

Beste Bedingungen für Work-Life-Balance zu bieten – das haben sich unzählige Arbeitgeber auf die Fahnen geschrieben. Denn es ist allgemein bekannt: Ein ausgewogenes Verhältnis von Beruf und Privatleben ist Karriereziel Nummer eins für Absolventen wie für Young Professionals. Und das seit vielen Jahren. Trotzdem gehen nicht wenige Initiativen an den tatsächlichen Wünschen der jungen Talente vorbei. Schließlich kann „Work-Life-Balance“ vieles bedeuten! Welche Aspekte sind Studierenden und Young Professionals wirklich wichtig? Welche Instrumente wissen sie zu schätzen? Und worauf könnten sie verzichten? Solche Fragen lassen sich anhand der Studien von Universum beantworten.

Verstärkter Wunsch nach Flexibilität bei den Young Professionals

Im Rahmen der Student Survey und auch der Professional Survey werden die Teilnehmer dazu befragt, was ihnen in Bezug auf eine gute Work-Life-Balance am wichtigsten ist. Für gut zwei Drittel der Young Professionals zählen flexible Arbeitszeiten dazu. Das Erstaunliche: Von den Studierenden spricht sich nur rund jeder Fünfte für diesen Aspekt aus. Die Bedeutung der Flexibilität scheint zuzunehmen, wenn man das Berufsleben kennengelernt hat. Darauf deutet auch der verstärkte Wunsch nach flexiblen Arbeitsbedingungen, wie zum Beispiel Homeoffice, hin. Während sie nur 16 Prozent der Studierenden wichtig erscheinen, legen 29 Prozent der Young Professionals großen Wert darauf. Was steckt dahinter? Setzen Studierende größere Flexibilität voraus, als die Arbeitswelt tatsächlich bietet? Oder nimmt der Wunsch nach Flexibilität zu, je länger man den Restriktionen des Berufslebens ausgesetzt ist? Fest steht: Beides – flexible Arbeitszeiten wie flexible Arbeitsbedingungen – müssen vorhanden sein, wenn Arbeitgeber für Young Professionals attraktiv bleiben wollen.

Positives Arbeitsklima, ausreichende Freizeit und Akzeptanz der Elternzeit für Studierende wichtiger als für Young Professionals

Es gibt jedoch auch Aspekte der Work-Life-Balance, die für Young Professionals weniger bedeutsam sind als für Studierende. Hierzu zählen ein positives Arbeitsklima, ausreichende Freizeit sowie die Akzeptanz der Elternzeit. Bei den genannten Themen liegt die Zustimmung bei Studierenden um jeweils 8 Prozentpunkte höher als bei den jungen Berufstätigen. Besonders beim Aspekt „ausreichende Freizeit“ scheint die Differenz plausibel, hat eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung doch in jungen Jahren einen besonders hohen Stellenwert. Doch was ist mit der „Akzeptanz der Elternzeit“? Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass Arbeitgeber diesbezüglich fortschrittlicher sind, als es Studierende vermuten. Der allgemeine Wunsch, dass sich Familien- und Karriereplanung nicht stören, ist bei Studierenden wie Young Professionals nahezu gleich stark vertreten: Fast zwei Drittel der Befragten beider Gruppen messen diesem Aspekt besonders große Bedeutung zu. Auf der Hitliste der Work-Life-Balance-Aspekte steht die Vereinbarkeit von Familie und Beruf damit sowohl bei Studierenden als auch bei Young Professionals auf dem zweiten Platz.

Sie haben Interesse an der Student Survey 2014 oder der Professional Survey 2014 von Universum? Sie wollen erfahren, welche Erkenntnisse Ihr Unternehmen aus den Studien ziehen kann, um noch attraktiver für Studierende oder Young Professionals zu werden? Dann freuen wir uns auf Ihre Mail oder Ihren Anruf!