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Rein privat hier? Wie Young Professionals Facebook nutzen

Facebook ist nach wie vor eine ausgesprochen attraktive Plattform für Arbeitgeber – wie James Barraclough von Universum im Interview mit Employer Branding Today dargelegt hat. Doch was sagt eigentlich die Zielgruppe selbst? Wie stehen Young Professionals zur beruflichen Nutzung von Facebook? Das hat Universum im Rahmen seiner jährlichen Umfrage analysiert, an der sich deutschlandweit 8.375 junge Berufstätige beteiligten.

Die Studienergebnisse zeigen eindrucksvoll, welche große Rolle Facebook im Leben der Young Professionals spielt. 78 Prozent von ihnen gaben an, das soziale Netzwerk zu nutzen. Davon sind knapp zwei Drittel (62 Prozent) mindestens einmal täglich bei Facebook anzutreffen – wo sie nach eigener Einschätzung etwa 20 Minuten pro Besuch investieren. Jeder sechste Facebooknutzer gab sogar an, ständig zu verfolgen, was es Neues gibt. Doch wird Facebook nicht ausschließlich für Privates genutzt?

Sicher, die meisten sind rein privat dort – so glauben sie zumindest. Zwei Drittel der Nutzer gaben an, das Netzwerk ausschließlich für soziale Zwecke zu einzusetzen. Tatsächlich scheint die berufliche Verwendung von Facebook jedoch weiter verbreitet zu sein. Über zwei Drittel der Facebooknutzer haben dort bereits Arbeitgeberinformationen wahrgenommen, und 45 Prozent haben mit Arbeitgebern interagiert, also zum Beispiel Links angeklickt, Inhalte geteilt, Likes abgegeben oder Kommentare verfasst. Ebenfalls knapp die Hälfte hat in dem sozialen Netzwerk aktiv nach Informationen über Arbeitgeber gesucht. Darüber hinaus gaben gut zwei Drittel der Young Professionals an, auf Facebook Arbeitgebern zu folgen.

Wie passen diese Zahlen zusammen? Wie kann es sein, dass nur ein Drittel der Facebooknutzer angibt, das Netzwerk auch für den Beruf zu gebrauchen – aber zwei Drittel dort die Neuigkeiten von Arbeitgebern abonniert haben? Die Antwort hat vermutlich viel damit zu tun, dass die Grenzen zwischen Privatem und Beruflichem im digitalen Raum besonders schwer zu ziehen sind. Hinzu kommt, dass es für viele einen ganz bestimmten Grund gibt, warum sie Facebook nicht beruflich einsetzen wollen: Sie möchten ihre privaten Inhalte nicht mit ihrem Karrierenetzwerk oder potentiellen Arbeitgebern teilen. Lässt sich dies vermeiden, steht einer beruflichen Nutzung meist nichts im Wege.

Erhalten Young Professionals via Facebook Informationen von Arbeitgebern, stößt das bei ihnen häufig auf großen Zuspruch: Drei von vier Facebooknutzern finden dies gut oder sogar sehr gut.

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