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Auf dem Sprung: So viele Young Professionals wollen den Arbeitgeber wechseln

Dieses Ergebnis der Young-Professional-Studie 2016 hat es wirklich in sich: Fast ein Drittel der befragten jungen Berufstätigen möchte den Job wechseln – und zwar schon innerhalb der nächsten zwölf Monate! Besonders hoch liegen die Zahlen bei den Wirtschaftswissenschaftlern. Etwas besser sieht es bei den Ingenieuren und im Bereich IT/Informatik aus: Hier ist die Wechselbereitschaft im Vergleich zu 2012 deutlich gesunken und liegt jetzt bei vergleichsweise niedrigen 25 bzw. 26 Prozent – doch auch das sollte ausreichen, um Arbeitgeber in Alarmbereitschaft zu versetzen.

Eigentlich ganz zufrieden

Wie kann das sein? Heißt es nicht immer, Young Professionals seien ganz zufrieden mit ihrem aktuellen Job? Doch, und es ist auch zutreffend: Durchschnittlich geben junge Berufstätige ihrem aktuellen Arbeitgeber 7 von 10 möglichen Punkten – die Betonung muss hier aber auf dem Wort „durchschnittlich“ liegen: Wer seinen Job innerhalb des nächsten Jahres wechseln will, ist weitaus weniger zufrieden. Die Wechselbereiten beziffern ihre Zufriedenheit im Schnitt mit mageren 5,5 Punkten. Zum Vergleich: Wer bleiben will, gibt durchschnittlich 8,4 Punkte.

Ein Unternehmen, das derart zufriedene Mitarbeiter hat, kann sich glücklich schätzen. Nicht zuletzt auch, weil sie wertvolle Botschafter sein können. So würden gut die Hälfte aller Mitarbeiter, die ihrem jetzigen Arbeitgeber treu bleiben wollen, ihn auch weiterempfehlen. Wenig verwunderlich ist, dass nur jeder Zehnte von denen, die akut wechseln wollen, seinen jetzigen Arbeitgeber weiterempfehlen würde.

Warum andernorts das Gras grüner ist

Was ist es, das Young Professionals zu neuen Ufern aufbrechen lässt? Auch auf diese Frage liefert die Young-Professional-Studie Antworten. Wer eher langfristig mit einem Jobwechsel liebäugelt, der hofft vor allem auf eine höhere Vergütung und attraktivere Zusatzleistungen sowie bessere Aufstiegsmöglichkeiten.

Junge Berufstätige, die schon innerhalb der kommenden zwölf Monate wechseln wollen, finden diese Aspekte selbstverständlich auch interessant. Doch auffällig ist, dass sie zwei andere Dinge vergleichsweise häufig als Wechselgrund nennen: eine Rolle, die besser zu ihren Fähigkeiten bzw. ihrer Ausbildung passt (vielleicht haben sie da schon etwas Konkretes in Aussicht) – und bessere Führung bzw. ein besseres Management. Der letztgenannte Aspekt verdient besondere Beachtung. Man darf daraus schließen, dass nicht selten eine Führungskraft der Grund dafür ist, dass ein Mitarbeiter das Weite sucht. Häufiger als andere bezeichnen die akut Wechselwilligen so auch ein motivierendes Auftreten als wichtigen Aspekt guter Führung. Dies scheint etwas zu sein, dass sie in ihrem eigenen Unternehmen vermissen.

Arbeitgeber, die Young Professionals an sich binden möchten, sollten zudem sicherstellen, dass sie attraktive Trainingsangebote und Weiterentwicklungsmöglichkeiten bieten. Hierauf legen insbesondere die Wechselwilligen großen Wert. Ein Zeichen dafür, dass ihre Motivation besonders hoch ist – und dass es schmerzlich wäre, sie zu verlieren.

Ergebnisse der Young-Professional-Umfrage 2016 als Snapshot-Präsentation Fordern Sie die Snapshot-Präsentation an – und erhalten Sie einen detaillierten Einblick in die Ergebnisse der Young-Professional-Umfrage 2016 von Universum!