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Österreichische Arbeitsmarkt – Jobreport 2022 

By Gloria Csiszer on 31/03/2022

Der aktuelle StepStone Jobreport 2022 beleuchtet den Impact von Covid-19 auf den österreichischen Arbeitsmarkt. 

Nach zwei Jahren Pandemie, Arbeitskräfte sind gefragt wie nie. Doch wie stellt sich die Lage aufseiten der Beschäftigten dar? Wie nehmen sie den Wandel zum Bewerbermarkt wahr und was bedeutet das für Unternehmen? 

Der Jobboom führt zu höherer beruflicher Zufriedenheit, jedenfalls in den boomenden Branchen, aber auch zu höherer Kündigungsbereitschaft. Im Schnitt sieht allerdings nur jede*r Zweite für sich gute Chancen am Jobmarkt. 

Am unzufriedensten sind die Beschäftigten im Verkauf, danach kommen die Ärzt*innen, Pfleger*innen, Arzthelfer*innen. 

Die mit Abstand glücklichsten Berufsgruppen sind Marketing, PR, Werbung gefolgt vom Personalwesen. Diese Jobs wurden 2021 stärker nachgefragt als alle anderen – die Anzahl der ausgeschrieben Jobs ist in beiden Berufsgruppen im Vergleich zum Jahr davor um jeweils 60 % gestiegen. 

Überdurchschnittlich hoch ist die Kündigungs- und Wechselbereitschaft: 

  • bei jungen Menschen unter 30 (28 %) 
  • Bei boomenden Berufsgruppen, für die verhältnismäßig viele Jobs zur Verfügung stehen, wie etwa Marketing/PR/Werbung (39 %) 
  • sowie in Branchen mit besonders schlechten Jobaussichten: Beschäftigte in Hotellerie/Gastronomie etwa schätzen ihre Chancen am Arbeitsmarkt derzeit am schlechtesten ein, von ihnen haben 29% erst kürzlich den Job gewechselt oder vor, demnächst zu kündigen. 

Die Gleichberechtigung der Geschlechter am Arbeitsplatz ist inzwischen selbstverständlich, zumindest auf dem Papier. Punkten können Arbeitgeber, die darüber hinausgehen – etwa mit gendergerechten Stellenanzeigen, vielfältigen Förderungsmöglichkeiten für alle Geschlechter oder individuellen Benefits auch außerhalb der Geschlechtergrenzen.

Nikolai Dürhammer, Geschäftsführer StepStone Österreich 

Work-Life-Balance ist wichtiger, als den Job zu behalten  

Laut der repräsentativen Befragung im Jänner möchten 76 % der Österreicher*innen künftig im Homeoffice arbeiten, und zwar mehrere Tage pro Woche. 73 % sagen, dass ihnen eine gute Work-Life-Balance während der Pandemie wichtiger geworden ist. Zum Vergleich: „Den Job zu behalten ist mir wichtiger“ sagen nur 64%.   

Wer will remote arbeiten?  

  • 76 % Männer  
  • 77 % Frauen  
  • 34 % möchten etwa die Hälfte ihrer Tätigkeit im Homeoffice ausüben  
  • 31 % wollen 1-2 Tage von zuhause arbeiten  
  • 24 % arbeiten lieber vom Büro aus 

Hier können Sie weiterlesen, und all die Grafiken des Jobreports finden